In der Windenergiebranche purzeln die Längenrekorde für Rotorblätter immer schneller. Aufgrund der gewaltigen Dimensionen rückt die Einzelblattmontage sowohl onshore als auch offshore in den Fokus. Die Sternmontage mit – üblicherweise – allen drei vormontierten Rotorblättern stößt an ihre Grenzen.
Der Austausch von alten Windmühlen gegen moderne Windenergieanlagen ist in diversen Ausbauszenarien eine entscheidende Trumpfkarte. Doch stechen will sie aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht.
Wie nachhaltig ist die Nutzung der Windenergie tatsächlich? Diese Frage rückt wieder mehr in den Fokus von Industrie und Wissenschaft. Zwei Schwerpunkte der Diskussion sind Materialzyklen und Ressourcen.
Mit viel Hightech versuchen die Hersteller von Windenergieanlagen ihre Produkte weniger anfällig und die Wartungen weniger aufwendig zu machen. So sollen Sensoren nicht nur Daten für die Mechanik, sondern auch für andere Bauteile und die realen Lasten der schwingungsfreudigen Bauwerke liefern. Diese Daten müssen die Zustandsüberwachungssysteme dann verarbeiten. Alles dies nutzt aber wenig, wenn die mechanische Basis in der Anlage nicht stimmt.
Drei Flügel und die Nase im Wind – so sehen Windkraftanlagen heute in der Regel aus. Durch den hohen Druck in puncto Zuverlässigkeit finden heute konzeptionell kaum noch Innovationen statt. Ein niederländisches Start-up will dem Zweiflügler neues Leben einhauchen.
Die Hersteller von Rotorblättern für Windenergieanlagen stoßen mit neuen Längen in bisher ungeahnte Dimensionen vor. Immer wichtiger werden für die Hersteller daher automatisierte und damit reproduzierbare Produktionsverfahren. Anlagen dazu sind bereits in der Entwicklung.
Der Service und die Wartung von Windenergieanlagen – onshore wie offshore – werden sich in absehbarer Zeit zu einem boomenden Markt mit üppigen Margen entwickeln. Der Wettbewerb um weltweite und europäische Marktanteile hat bereits begonnen.
Mit Getriebe oder getriebelos? Diese Frage wird in der Windenergiebranche zurzeit kontrovers diskutiert. Eine wesentliche Rolle beim technischen Schlagabtausch spielen Kosten und Verfügbarkeiten. Das gilt insbesondere für Windparks im Meer. Zwischen beide Extreme wird nun eine dritte Variante gestellt – der Hybrid Drive.
Rotorblätter sind die Schlüsselkomponente einer Windkraftanlage. Sie ernten die Energie des Windes und sollen unter Millionen von Lastwechseln 20 Jahre halten. Tatsächlich schleichen sich die meisten Fehler schon in der Produktion ein. Sorge bereiten auch Regentropfen.
Gerade fertig und schon kaputt. Kabelschäden an Offshore-Windparks rund um England halten Behörden und Verbände auf Trab. Offensichtlich sind vorhandene Schutzmöglichkeiten aus Kostengründen nicht immer erste Wahl. Während Versicherungen mit höheren Selbstbehalten reagieren, fordern Hersteller Schutzzonen für Kabel.