Die Logistik genießt hierzulande den Ruf, zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren zu zählen. Lageristen, Disponenten oder auch Supply Chain Manager finden hier ihren Broterwerb. Wie aber sieht es mit dem Gehalt aus in diesem Berufsfeld? Informationen darüber sind beispielsweise auf dem Internetportal www.gehaltsreporter.de zu finden. Nach…
Während Computersimulationen in den Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie bereits seit Langem zum Standard zählen, spielen diese Verfahren jetzt zunehmend auch in der Kunststofftechnik eine tragende Rolle bei der Verbesserung der Materialeigenschaften und Produktionsverfahren.
Mit dem Ausbau des Containerumschlags im neuen Hafengebiet „2. Maasvlakte“ von Rotterdam wird sich die Umschlagskapazität des größten europäischen Seehafens in den nächsten 20 Jahren mehr als verdoppeln. Diese Expansion setzt vor allem entlang der Rheinschiene auch eine nachhaltige Infrastrukturentwicklung für den Containertransport über die Schweiz bis nach Italien voraus.
Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) werden immer mehr zur Schlüsseltechnologie für innovativen Leichtbau. Dies werden die Aussteller der Hannover Messe in der „Leichtbauhalle 6“ unter Beweis stellen. Über die Präsentation neuer Ansätze und Verfahren wollen sie demonstrieren, dass der Einsatz von Leichtbauwerkstoffen und -konstruktionen der zukunftsweisende Weg für die Reduzierung des Energie- und Materialbedarfs und damit eine Verbesserung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Endprodukte ist.
Geredet wird über das Thema Nachhaltigkeit zwar viel in der Logistikbranche, doch noch können nur wenige Unternehmen entsprechende Leuchtturmprojekte vorweisen. Dabei ist ein Umdenken in der Branche zwingend notwendig. Bereits heute wird in der EU rund ein Fünftel der Emissionen an Kohlendioxid (CO2) durch die Logistik verursacht – bei steigender Tendenz.
Die Seehäfen brauchen verkehrsübergreifende Logistikketten, um die weiter wachsenden internationalen Warenströme in das europäische Hinterland transportieren zu können. Während die Wissenschaft dazu an intelligenten IT-Lösungen zur optimalen Vernetzung der Verkehrsträger arbeitet, schaffen die deutschen Binnenhäfen neue Umschlagskapazitäten.
Firmenwagen umweltschonender einzusetzen heißt das Ziel der Deutschen Telekom. Bis Ende 2015 will das Unternehmen den CO2-Emissionswert neuer Dienstwagen – derzeit 151 g/km – um rund 30 % senken. Durch Fahrerschulungen soll darüber hinaus Kraftstoff beim Pkw-Flottenbetrieb gespart werden. Kontrolliert wird dies durch den TÜV Rheinland, von dem die Bonner im Dezember das „Bluefleet“-Zertifikat für ihre Nachhaltigkeitsstrategie erhalten haben.
Die deutsche Klebstoffproduktion läuft wieder auf Hochtouren. Bei den Produktionsmengen und beim Gesamtumsatz rechnet die Branche in diesem Jahr mit einem Wachstum von jeweils 6 %. Als Treiber gelten die Automobil- und die Elektroindustrie. Ein weiteres Nachfrageplus resultiert aus der Nachhaltigkeitsdiskussion. Allerdings führt die steigende Nachfrage von Spezialchemikalien zu Versorgungsengpässen und Preissteigerungen bei einigen wichtigen Schlüsselrohstoffen.
Wie vorteilhaft Kontraktlogistik für mittelständische Industriebetriebe sein kann, zeigte DB Schenker auf der Hannover Messe (19. – 23. April). Gemeinsam mit Maschinenbauern will Michael Kluger, Logistikvorstand von Schenker Deutschland, nach der Material- auch die Logistikeffizienz in der Produktionswirtschaft steigern und damit zur Spitze der internationalen Kontraktlogistiker aufsteigen.