Gudrun von Schoenebeck ist seit 2001 journalistisch unterwegs in Print- und Online-Medien. Neben Architektur, Kunst und Design hat sie sich vor allem das spannende Gebiet der Raumfahrt erschlossen.
Während der Apollo 8 Mission im Jahr 1968 schoss NASA-Astronaut William Anders eines der berühmtesten Fotos in der Geschichte der Raumfahrt. Der „Erdaufgang“, vom Mond aus gesehen, hat die Sicht der Menschheit auf den blauen Planeten verändert. Am 7. Juni 2024 starb Anders bei einem Flugzeugabsturz. Er wurde 90 Jahre alt und bleibt mit „Earthrise“ in ewiger Erinnerung.
Wie sehr schadet die Raumfahrt der Erde? Weltraumschrott vermüllt nicht nur das All, sondern kann eines Tages auch uns gefährlich werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden und wie hoch das Risiko ist, erklären Luft- und Raumfahrtingenieure.
Vor wenigen Tagen kehrte Luca Parmitano von der Internationalen Raumstation zurück. Nach 201 Tagen im All drücke die Schwerkraft auf der Erde noch ein bisschen, erzählte der ESA-Astronaut im europäischen Astronautenzentrum in Köln vor der Presse. Für den 43-jährigen Italiener war „Beyond“ die zweite Mission auf der ISS, mit vielen Experimenten und einer Klima-Mission.
Die Mondlandung liegt hinter uns, doch der Wettlauf ins All ist noch längst nicht zu Ende. Die nächsten Wettbewerbe werden gerade jetzt entschieden. Ging es im 20. Jahrhunderts vor allem darum, mit dem erstmaligen Betreten des Mondes den Beweis für die Größe einer Nation anzutreten, werden heute die Claims abgesteckt, um handfeste kommerzielle Vorteile zu sichern.
Seit knapp 60 Jahren schicken wir Menschen auf mehr oder weniger gefährliche Missionen ins All. Das Berufsbild des Astronauten hat sich in dieser Zeit deutlich verändert, Plicht ist aber nach wie vor ein unerschütterliches Nervenkostüm. In Zukunft sogar mehr denn je, denn für lange Reisen in Isolation und Schwerelosigkeit ist der Mensch nicht gemacht.
Die Konkurrenten Sowjetunion und USA machten den Wettlauf zum Mond vor 50 Jahren unter sich aus. Doch nach dem Ende der Apollo-Missionen wurde es ruhig um den Erdtrabanten. Heute ist das Interesse wieder größer denn je und etliche Länder haben ehrgeizige Mondprogramme. Wird es ein neues Rennen geben?
Eine Zahnputz-Revolution aus Österreich verursachte vor zwei Jahren große Entzückung. Die Idee des Start-up-Gründers Marvin Musialek: eine vollautomatische Zahnputzmaschine, die in zehn Sekunden alle Zähne gleichzeitig putzt. Doch der Realitätscheck dürfte nicht nur Zahnputzmuffel ernüchtern.
Halbzeit beim Bau des Brenner Basistunnels: Seit 2008 bohren sich Österreicher und Italiener durch den Brenner, um die mit 64 km längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt zu bauen. 10 Jahre nach Baubeginn wurde jetzt das größte Baulos vergeben – für 37 km Haupttunnelröhre. Ein gewaltiger Auftrag. 2028 soll der gigantische Alpentunnel fertig sein. Die Kosten: fast 10 Milliarden Euro.
Ist der Hoover-Damm, eine der größten Ingenieurleistungen des 20. Jahrhunderts, die Antwort auf die Speicherprobleme für Solarstrom im amerikanischen Westen? Für rund 3 Mrd. Dollar soll ein Pumpspeicherkraftwerk gebaut werden, das die überschüssige Energie speichert und bei Bedarf wieder abgibt.