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Programm des 33. Deutschen Materialfluss-Kongresses veröffentlicht

04. Januar 2026

Das Programm des 33. Deutschen Materialfluss-Kongresses ist veröffentlicht. Für den 15. und 16. April 2026 lädt die Veranstaltung nach Dortmund in die Westfalenhalle ein. Unter dem Leitthema „Next Stop: Beyond Automation“ widmen sich 25 Referentinnen und Referenten den technologischen, organisatorischen und strategischen Fragestellungen, die die technische Logistik im Jahr 2026…
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Das Programm des 33. Deutschen Materialfluss-Kongresses ist veröffentlicht. Für den 15. und 16. April 2026 lädt die Veranstaltung nach Dortmund in die Westfalenhalle ein. Unter dem Leitthema „Next Stop: Beyond Automation“ widmen sich 25 Referentinnen und Referenten den technologischen, organisatorischen und strategischen Fragestellungen, die die technische Logistik im Jahr 2026 prägen. Der Kongress bringt damit erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Logistikpraxis und Forschung zusammen.

Zu den angekündigten Sprecherinnen und Sprechern zählen unter anderem Kevin Kron von Boston Dynamics, Oliver Bilstein von der BMW Group, Dr. Stephan Peters von der Rhenus-Gruppe sowie Dominik Eicke von Roche Diagnostics. Sie stehen stellvertretend für die Bandbreite der Perspektiven, die auf dem Kongress zusammengeführt werden, und bringen Erfahrungen aus unterschiedlichen Branchen und Anwendungsfeldern ein.

Westfalenhalle Dortmund aus der Vogelperspektive: Der Deutsche Materialfluss-Kongress geht 2026 im Rahmen des Test Camp Intralogistics hier über die Bühne.

Strukturierte Sessions mit thematischem Fokus

Inhaltlich ist das Programm in sechs Sessions gegliedert, die vom Programmausschuss zusammengestellt wurden. Diese Sessions greifen zentrale Themenfelder der aktuellen Intralogistik auf und bilden den inhaltlichen Rahmen für Vorträge und Diskussionsformate. Behandelt werden humanoide Roboter, die Grenzen der Automatisierbarkeit mit besonderem Blick auf den Flughafen als Anwendungsfeld, Fragen der Planung, die Zukunftsfähigkeit von Standorten, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Logistik sowie Best-Practice-Beispiele aus der Praxis.

Die Sessions werden von renommierten deutschen Forscherinnen und Forschern moderiert. Dazu zählen unter anderem Prof. Dr. Johannes Fottner von der Technischen Universität München, Prof. Dr. Alice Kirchheim von der Technischen Universität Dortmund und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie Prof. Dr. Thorsten Schmidt von der Technischen Universität Dresden. Die Moderation durch Vertreterinnen und Vertreter der Wissenschaft unterstreicht den Anspruch des Kongresses, den Dialog zwischen Forschung und Anwendung systematisch zu fördern.

Kongressleiter Prof. Dr. Johannes Fottner hebt diesen Austausch ausdrücklich hervor: „Die Speaker des Kongresses kommen sowohl aus der Forschung als auch aus der Praxis. Wissenschaft trifft auf Realität. Das macht den Austausch auf diesem Kongress so wertvoll“, betont der Kongressleiter und Inhaber des Lehrstuhls Fördertechnik Materialfluss Logistik an der Technischen Universität München.

Westfalenhalle Dortmund aus der Vogelperspektive: Der Deutsche Materialfluss-Kongress geht 2026 im Rahmen des Test Camp Intralogistics hier über die Bühne.

Neuer Rahmen in Dortmund

Der Deutsche Materialfluss-Kongress findet erstmals im Rahmen des Test Camp Intralogistics in Dortmund statt. Zuvor war die Veranstaltung über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg an der Technischen Universität München am Standort Garching ausgerichtet worden. Mit dem Wechsel nach Dortmund und der Einbettung in das Test Camp erhält der Kongress einen neuen räumlichen und inhaltlichen Rahmen.

Fachlicher Träger des Kongresses bleibt die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik. Unterstützt wird die Veranstaltung weiterhin durch den Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München. Damit bleibt die enge Anbindung an die wissenschaftliche Expertise erhalten, die den Kongress seit vielen Jahren prägt.

Multimodale Intelligenz für flexible Materialflüsse

Testen, diskutieren und vernetzen

Durch die Einbindung in das Test Camp Intralogistics eröffnet sich für die Teilnehmenden des Kongresses ein erweitertes Angebot. Mit dem Kongressticket erhalten sie zugleich Zugang zum Test-Event, bei dem rund 100 technische Neuigkeiten aus Logistik und Intralogistik erlebbar sind. Die Verbindung von Kongress und Testumgebung schafft zusätzliche Möglichkeiten, theoretische Inhalte und praktische Anwendungen miteinander zu verknüpfen.

Thilo Jörgl vom Test Camp-Management beschreibt den Ansatz so: „Das neue Setting bietet den Kongressbesuchern einen großen Mehrwert. Sie können bei diesem kuratierten Event beispielsweise Gabelstapler selbst fahren oder genau unter die Lupe nehmen, wie mobile Roboter unterschiedlicher Hersteller über die Automatisierungsplattform AnyFleet von idealworks gesteuert werden. Auch die Finalisten des globalen Wettbewerbs IFOY Award 2026 können sie auf Herz und Nieren testen.“

Neben dem fachlichen Programm ist auch Raum für den persönlichen Austausch vorgesehen. Teilnehmende des Kongresses, Aussteller sowie Besucherinnen und Besucher des Test-Events kommen am 15. April bei einer gemeinsamen Networking Night zusammen. Das Abendformat mit Dinner, Drinks und DJ bietet Gelegenheit zum intensiven Netzwerken in informellem Rahmen.

Virtuelle Wege für schwere Lasten

Zentrale Plattform der Intralogistik

Der Deutsche Materialfluss-Kongress hat sich im Laufe der Jahre als zentraler Treffpunkt der Intralogistik etabliert. Als fachlicher Träger fungiert die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik. Die zweitägige Veranstaltung gilt als wichtige Plattform für den Austausch, den Wissenstransfer und die Vernetzung von Herstellern, Anwendern, Planern, Beratern und Wissenschaftlern dieses Wirtschaftsbereichs.

Jede Ausgabe des Kongresses greift ein aktuelles Leitthema auf, das durch Vorträge und Diskussionsrunden mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie vertieft wird. Fester Bestandteil des Programms sind dabei Vorträge aus der Praxis, die sich unter anderem mit Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit in der Intralogistik befassen.

Wie ein Schwerlast-AMR den Materialfluss optimiert

Blick über die klassische Automatisierung hinaus

Unter dem Leitthema „Next Stop: Beyond Automation“ rückt der MFK @Test Camp 2026 Technologien und Strategien in den Mittelpunkt, die über die klassische Automatisierung hinausgehen. Der Fokus liegt auf Entwicklungen, die Prozesse nicht nur automatisieren, sondern auch intelligent steuern, lernfähig machen und stärker vernetzen. Dazu zählen Künstliche Intelligenz, humanoide Roboter und vernetzte Systeme, die den Menschen in neue Rollen innerhalb logistischer Prozesse integrieren.

Der Kongress widmet sich der Frage, wie sich diese technologischen Entwicklungen in praxisgerechte und wirtschaftlich tragfähige Lösungen übersetzen lassen. Dabei werden konkrete Anwendungsbeispiele ebenso aufgegriffen wie aktuelle Forschungsergebnisse. Zugleich bietet das Programm Raum für kontroverse Diskussionen über Chancen, Grenzen und Rahmenbedingungen zukünftiger Intralogistiksysteme.



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