Nutzung von KI-Chatbots 20.02.2025, 15:00 Uhr

Babyboomer zeigen größeres Interesse an KI als die Gen Z

Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsszenario mehr – sie ist da und verändert unseren Alltag rasant. Doch wie stehen die Menschen wirklich dazu? Begeisterung, Skepsis oder sogar Ablehnung? Eine neue Studie liefert spannende Einblicke – und einige unerwartete Überraschungen.

verschiedene Generationen

KI-Interesse im Wandel: Ältere Generationen sind neugieriger als die Jungen.

Foto: PantherMedia / IgorTishenko

Eine Studie von NordVPN zeigt: Fast ein Drittel der Deutschen hält die Entwicklung von KI für zu rasant, und ein Viertel ist nicht bereit, vertrauliche Daten mit Chatbots zu teilen.

Viele Menschen gewöhnen sich noch an KI-Technologie, die bis vor Kurzem wie Science-Fiction wirkte. Die Grenze zur Realität bleibt unscharf, und viele Deutsche verwechseln KI-Inhalte mit echten. Laut der Studie erkennen 92 % der deutschen Nutzer keine KI-Bilder, obwohl 13 % bereits selbst welche erstellt haben.

„Die KI-Revolution ist da und ihre schnell voranschreitende Entwicklung verändert die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten. KI-Chatbots sind zwar nützliche Tools, aber es ist wichtig, bei ihrer Nutzung auf Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit zu achten, um nicht zum Ziel von Cyberkriminellen zu werden“, erklärt Marijus Briedis, CTO bei NordVPN.

Jeder Fünfte von KI-Chatbots genervt

In Deutschland nutzen nur 10 % der Menschen täglich KI-Chatbots – die meisten fühlen sich mit menschlicher Hilfe wohler. Fast jeder Fünfte (19 %) findet Chatbots im Kundenservice sogar nervig, besonders die Generation X (44–59 Jahre).

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
GOLDBECK West GmbH-Firmenlogo
Bauleiter im Innendienst (m/w/d) für die Ausschreibung und Vergabe im Schlüsselfertigbau GOLDBECK West GmbH
BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH-Firmenlogo
Ingenieur Versorgungstechnik / Gebäudetechnik / Bauingenieur als Fachplaner im Bereich HLS (m/w/d) BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
GOLDBECK West GmbH-Firmenlogo
Architekt / Bauingenieur als Projektleiter Planung (m/w/d) GOLDBECK West GmbH
Bochum, Düsseldorf (Monheim am Rhein) Zum Job 
Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr-Firmenlogo
Energie- und Gebäudetechnik / Maschinenbau (m/w/d) Master - Traineeprogramm Maschinenwesen, Staatsbauverwaltung des Freistaats Bayern Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Bayernweit Zum Job 
Schleifring GmbH-Firmenlogo
Konstruktionsingenieur im Änderungswesen (m/w/d) Schleifring GmbH
Fürstenfeldbruck Zum Job 
RATISBONA-Firmenlogo
Tiefbauplaner / Bauingenieur für Tiefbau & Außenanlagen (m/w/d) RATISBONA
Regensburg Zum Job 
DYWIDAG-Systems International GmbH-Firmenlogo
Bauingenieur / Bautechniker für technische Produktlösungen (alle Geschlechtsidentitäten) DYWIDAG-Systems International GmbH
Porta Westfalica Zum Job 
DFS Deutsche Flugsicherung-Firmenlogo
Projektmanager* Technische Infrastruktur DFS Deutsche Flugsicherung
TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH-Firmenlogo
Sachverständige/-r (m/w/d) Elektrotechnik TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH
Clees Wohnimmobilien GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Bauingenieur (m/w/d) Clees Wohnimmobilien GmbH & Co. KG
Düsseldorf Zum Job 
Schleifring GmbH-Firmenlogo
Head of Sales and Project Management (m/w/d) Schleifring GmbH
Fürstenfeldbruck Zum Job 
ERGO Group AG-Firmenlogo
Technischer Objektmanager (m/w/d) ERGO Group AG
Schmoll Maschinen GmbH-Firmenlogo
Support-Techniker/-Ingenieur (m/w/d) LED-Lithographieanlagen Schmoll Maschinen GmbH
Rödermark Zum Job 
Crawford & Company (Deutschland) GmbH-Firmenlogo
Technical Expert / Sachverständiger (w/m/d) Bereich Global Technical Services Crawford & Company (Deutschland) GmbH
verschiedene Einsatzorte Zum Job 
Schmoll Maschinen GmbH-Firmenlogo
Projektingenieur / Maschinenbauingenieur (m/w/d) im Bereich Digitale LED-Anlagen Schmoll Maschinen GmbH
Rödermark Zum Job 
GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) Schulbau GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) für Hoch- und Schlüsselfertigbau KLEBL GmbH
Raum Berlin-Brandenburg Zum Job 
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Kalkulator (m/w/d) im Bereich Hochbau- und Schlüsselfertigbau KLEBL GmbH
Berlin-Brandenburg Zum Job 
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) für Hoch- und Schlüsselfertigbau KLEBL GmbH
Frankfurt Zum Job 
KLEBL GmbH-Firmenlogo
Bauleiter (m/w/d) im Hausbau KLEBL GmbH
Neumarkt Zum Job 

Zudem wächst die Skepsis: 29 % der Nutzer befürchten eine zu schnelle KI-Entwicklung, bei den Babyboomern (60–78 Jahre) sind es sogar 38 %. Diese Bedenken und die aktuellen Grenzen der Technologie bremsen den Durchbruch von KI-Chatbots im Alltag.

Nur 11 % der Befragten fürchten laut dieser Studie, dass KI ihren Job ersetzen könnte. Am meisten Sorgen machen sich dabei Millennials (28–43 Jahre) und die Generation Z (18–27 Jahre).

„KI verändert die Arbeitswelt. Untersuchungen zeigen, dass jüngere Menschen und Menschen mit höherer Bildung sich schneller an KI gewöhnen und die künstliche Intelligenz eher als nützliches Tool für ihre Arbeit betrachten. Im Fokus steht dabei die Cybersicherheit. Wir schützen nicht mehr nur traditionelle digitale Landschaften, sondern sichern eine Zukunft, in der KI mit jedem Aspekt unserer Arbeit verflochten ist. Dies erfordert sich ständig weiterentwickelnde Sicherheitsmaßnahmen, Richtlinien und Schulungsprogramme, die den Arbeitnehmern helfen, sich an die sich schnell verändernde digitale Umgebung anzupassen“, kommentiert Briedis.

Babyboomer sind neugieriger auf KI als die junge Generation!

Immerhin 32 % der Deutschen setzen sich aktiv mit KI auseinander, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Überraschend: Die Babyboomer (36 %) zeigen das größte Interesse, während die Generation Z am wenigsten daran interessiert ist.

Entgegen der Erwartung beschäftigen sich ältere Generationen stärker mit KI als die Jungen. Das widerlegt das Klischee, dass Ältere technologische Trends verpassen.

Die Generation Z (18–27 Jahre) zeigt das geringste Interesse, was auf eine Akzeptanz- und Wissenslücke hindeutet. Zudem nutzen nur 10 % der Deutschen KI-Chatbots regelmäßig – sei es zur Bilderstellung oder im Job – und nur 4 % setzen sie in Schule oder Studium ein.

Wer ist gegenüber KI besonders misstrauisch?

Ein Viertel der Befragten teilt keine sensiblen Daten mit KI, weil sie ihr nicht vertrauen. Das könnte erklären, warum nur 6 % der Deutschen schon einmal Opfer von KI-Betrug wurden. Besonders misstrauisch gegenüber KI sind die Babyboomer und Menschen mit niedrigerem Einkommen – ein Hinweis darauf, dass die Deutschen wachsam gegenüber KI-Betrugsversuchen sind.

Die Studie wurde von NordVPN in Auftrag gegeben und zwischen dem 18. und 28. November 2024 von Cint durchgeführt. Befragt wurden 4.000 Internetnutzer aus Deutschland, Japan, Italien und Brasilien im Alter von 18 bis 74 Jahren. Die Experten sorgten dafür, dass die Stichprobe in Bezug auf Geschlecht, Alter und Wohnort repräsentativ für die jeweilige Bevölkerung war.

Ein Beitrag von:

  • Alexandra Ilina

    Alexandra Ilina ist Diplom-Journalistin (TU-Dortmund) und Diplom-Übersetzerin (SHU Smolensk) mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung im Journalismus, in der Kommunikation und im digitalen Content-Management. Sie schreibt über Karriere und Technik.

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.