Bitcoin Prognose: Milliarden-Investments! Die größten Halter kaufen wieder – ist die Trendwende in Sicht?
Bullishe Entwicklung bei Bitcoin: Die größten Halter kehren zurück – und kaufen für Milliarden! Ist die Trendwende in Sicht, wie ein populärer Analyst vorhersagt?
Wale und Institutionelle kaufen Bitcoin in Milliardenhöhe – ein Stabilisierungssignal, aber noch kein klarer Trendwechsel.
Foto: PantherMedia / Jiri Hera
Bitcoin Prognose: Treiben Großanleger den Kurs zum Allzeithoch?
Kryptowährungen bluten, doch Top-Analyst Michael van de Poppe bleibt optimistisch. Seine These: Schon diesen Monat erreichen die Märkte ihren Tiefpunkt – und dann geht der Bullrun 2026 munter weiter. Der Chart würde „starke Anzeichen“ zeigen, dass die digitalen Assets „kurz vor einem Aufwärtstrend“ stehen, so der Holländer in seiner Bitcoin Prognose. Tatsächlich gibt es einige Zahlen, die die zuversichtliche Vorhersage stützen.
Wie beispielsweise das renommierte Krypto-Marktforschungsunternehmen Glassnode meldet, haben Wallets mit mehr als 1.000 BTC allein letzte Woche rund 53.000 Coins akkumuliert. Es handelt sich hierbei um ein Investment im Gesamtwert von mehr als 4 Milliarden Dollar – die größte Kaufwelle seit November. Doch reicht das schon aus? „Es verlangsamt zwar den Rückgang“, erläutert Glassnode-Vertriebsleiter Brett Singer gegenüber Bloomberg: „Aber wir müssen noch mehr Geld in den Markt fließen sehen.“
Bitcoin hat schließlich einiges aufzuholen: Der Kurs musste in den letzten vier Wochen satte -27,25% verlorengeben, notiert mit gegenwärtig 67.039 Dollar geschlagene -46,85% unter dem Allzeithoch von 126.198 Dollar. Die jüngsten Wal-Käufe wirken folglich hauptsächlich stabilisierend – für eine nachhaltige Erholung hingegen braucht es deutlich mehr Momentum. Fraglich ist nun, wie schnell das zurückkehrt.
Denn: Trotz der jüngsten Akkumulation wirken BTC und Co. fragil. „Das Ausmaß, in dem Käufer in der Preisspanne zwischen 60.000 und 72.000 Dollar aggressiv einsteigen, wird darüber entscheiden, ob der Markt in einer engen Bandbreite bleibt und sich stabilisiert oder ob eine schwächere Absorption den Weg für einen stärkeren Abwärtstrend ebnet“, ergänzt Glassnode.
Es würden weiterhin „Vorsicht und Angst herrschen“. Oder, anders formuliert: Hier und da zeigt sich bereits Licht am Ende des Tunnels. Die Rückkehr der Wale bringt kurzfristige Unterstützung und verhindert einen weiteren Absturz. Aber: Für eine echte Trendwende samt neuer Krypto-Rallye fehlt es derzeit noch an Käufern.
Prognose: Ethereum wird 2026 explodieren
Er hat es wieder getan – Bitcoin crasht, Saylor kauft: Tech-Entrepreneur und Multi-Milliardär Michael Saylor war erneut auf Shopping-Tour. Während die Kryptomärkte unter Druck stehen und Bitcoin immer weiter abwärts taumelt, nutzt Saylors Firma Strategy die Schwäche zum Nachkauf. Wie der studierte Luft- und Raumfahrtingenieur auf X meldet, hat seine Firma gerade zusätzliche 1.142 Bitcoin erworben – für rund 90 Millionen Dollar zu einem Durchschnittspreis von etwa 78.815 Dollar pro Coin. Damit hält Strategy nun beeindruckende 714.644 BTC.
Ein Weltrekord: Der unter dem Ticker MSTR an der Nasdaq gehandelte Konzern ist der weltweit größte institutionelle Bitcoin-Halter – und die erste börsennotierte Firma, die Bitcoin als primäres Treasury-Asset nutzt. Aktuell ist allerdings auch Strategy unter Wasser: Die gesamten Bestände wurden für rund 54 Milliarden Dollar zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von etwa 76.056 Dollar pro Bitcoin erworben – momentan sind sie jedoch nur noch 48,02 Milliarden Dollar wert.
Dennoch betont Saylor immer wieder: Er wolle nie verkaufen – das sei die schlichte Strategie. Von einer derartigen Befürwortung können andere Kryptowährungen nur träumen. Immerhin: Auch Ethereum (ETH), die zweitwertvollste Kryptowährung, erfährt mittlerweile institutionelle Unterstützung. Wie Fundstrat-Analyst Tom Lee meldet, hat sein Unternehmen BitMine Immersion zwischenzeitlich ein Ethereum-Portfolio im Wert von insgesamt 10,7 Milliarden Dollar aufgebaut. Der Big Player hält mehr als 4,3 Millionen ETH und 193 BTC. Das Ziel: 5% des gesamten Ethereum-Vorrats zu horten.
BitMine, so Tom Lee, sei „die Brücke zwischen der Wall Street und der Blockchain-basierten Finanzinfrastruktur“. Ob der Plan an den Erfolg von Saylors Bitcoin-Wette heranreicht, bleibt zwar abzuwarten. Lee versichert aber bereits in einer Prognose: Ethereum habe die Tendenz, sich plötzlich und explosiv zu erholen – das sei bei jedem der letzten acht Rücksetzer von -50% oder mehr passiert. „Eine vergleichbare Erholung wird für 2026 erwartet“, so Lee abschließend.
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