Digitale Prozesskette 09.05.2022, 11:36 Uhr

Engineeringplattform beschleunigt Innovationsprozesse

Wie sich mit virtuellen Welten auf Basis der Engineeringplattform 3DExperience nachhaltige Innovationsprozesse beschleunigen sowie eine flexiblere Fertigung gestalten lassen, zeigt Dassault Systèmes in Hannover.

Foto: sompong_tom – stock.adobe.com

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Die fertigende Industrie ist gefordert, mit den sich schnell verändernden Regeln und Vorschriften, Technologien, äußeren Einflüssen und Zeitplänen, Mitarbeiter- und Qualitätsanforderungen Schritt zu halten. Es gilt den Anforderungen einer vernetzten Welt mit hohem ökologischem Bewusstsein gerecht zu werden. Nachhaltige Innovation wird durch Zusammenarbeit, die Analyse und gemeinsame Nutzung zuverlässiger Daten, nahtlose Simulation sowie Modellierung von Lösungen, Prozessen und ganzer Unternehmen ermöglicht.

Dies unterstreicht die Bedeutung des virtuellen Zwillings für nachhaltige Konzepte, der auf dem Messestand von Dassault Systèmes Gestalt annimmt. Die Anwendungsmöglichkeiten digitaler Zwillinge reichen vom virtuellen Prototyping, Material- und Ressourceneinsparungen in neuen Kreislaufkonzepten, verkürzten Markteinführungszeiten bis hin zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks und der Nutzung von Wissen durch lebenslanges Lernen.

Demo zeigt durchgängige Industrieprozesse

Auf dem Messestand möchte Dassault Systèmes zudem aufzeigen, wie vernetzte Lösungen und integrierte Industrieprozesse dazu beitragen, nachhaltigen Geschäftserfolg sicherzustellen. Dabei stehen neue Geschäftsmodelle und Services genauso im Mittelpunkt wie die Förderung und Führung von Mitarbeitern in der Geschäftswelt von morgen.

Eine Demo soll zeigen, wie durch nahtlose Zusammenarbeit in Echtzeit ein nachhaltiges Mobilitätskonzept Wirklichkeit wird. Der Anbieter e.Volution – einer der Partner der diesjährigen Standpräsentation – entwickelt, produziert und betreibt Mobility-as-a-Service (MaaS)-Systeme basierend auf Fahrzeugen mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb. Das Unternehmen selbst besitzt nicht das spezielle Know-how über die eingesetzte Brennstoffzellentechnologie. Durch den Aufbau und die Nutzung eines kollaborativen Netzwerks kann die Umsetzung des Geschäftsmodells trotzdem gelingen.

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Beispiel aus der Brennstoffzellenproduktion

Die verschiedenen Schritte der Wertschöpfungskette demonstriert Dassault Systèmes in Hannover gemeinsam mit dem Industrie-Automatisierungsspezialisten Omron und dem Sondermaschinenbauer VAF. In der Produktentwicklung trägt dabei die 3DExperience Plattform dazu bei, die Prozesse der Brennstoffzellenproduktion hochgradig zu automatisieren, die Qualität zu steigern und gleichzeitig drastisch reduzierte Zykluszeiten zu erzielen.

Am Ende der Demo wird gezeigt, wie das Feedback aus den einzelnen Prozessschritten zurück in den Ideenpool für neue Varianten und Entwicklungen oder ganz neue Geschäftsmodelle fließen kann – ein virtueller Lebenszyklus über das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk hinweg.

Dassault Systèmes, Halle 4, Stand C34

Ein Beitrag von:

  • Martin Ciupek

    Martin Ciupek ist Ingenieur und Technikjournalist mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Robotik und Automatisierungstechnik.

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