Für viele Karosserieteile wird Stahl auf über 900 °C erhitzt, bislang meist mit fossilem Gas. Eine Pilotanlage in der Eifel kann dabei im laufenden Betrieb auf Wasserstoff wechseln. Wie weit ist die Technik vom Einsatz in der Fabrik entfernt?
Hochofen A bei HKM in Duisburg hat seinen letzten Abstich gefahren. Für Salzgitter ist das der nächste Schritt weg von der Hochofenroute: Ab 2029 soll am Standort der größte Elektrolichtbogenofen Deutschlands bis zu 2,5 Mio. t Stahl im Jahr erzeugen.
Die fossile Infrastruktur enthält riesige Mengen Stahl und Kupfer, beides dringend gebraucht für Windräder, Solarzellen und Stromleitungen. Eine EMPA-Studie zeigt, wie Recycling die Energiewende günstiger und sauberer machen könnte.
Stahl auf Wasserstoffbasis gilt als Hoffnung der Branche. Doch die entscheidende Reduktion des Eisenerzes läuft bei niedrigen Temperaturen nur langsam ab. Ein Düsseldorfer Max-Planck-Team hat einen Trick gefunden, der das Tempo verdoppelt.
Millionen Tonnen Stahlschlacke landen jedes Jahr im Straßenbau, dabei stecken darin wertvolle Metalle. Ein deutscher Stahlkonzern will sie mit einem neuen Verfahren zurückgewinnen.
Das Stahlwerk in Georgsmarienhütte bei Osnabrück wird schrittweise klimafreundlicher. Nun hat das Unternehmen den nächsten Schritt getan und seine zweite vollständig mit Strom betriebene Einzelstabvergütungsanlage eingeweiht.