Solarzellen verschenken viel Sonnenenergie als Wärme. Physiker haben jetzt verstanden, wie sich dieser Verlust stark verlangsamen lässt. Das könnte den Wirkungsgrad einer neuen Solarzell-Generation deutlich erhöhen.
Solarzellen sollen Licht aufnehmen, Fenster sollen es durchlassen. Forschende aus Freiburg haben ein organisches Modul gebaut, das beides kann: 43 % Transparenz bei 9,26 % Wirkungsgrad. Hergestellt wird es mit Verfahren, die industriell etabliert sind.
Solarzellen, Solarthermie und Klimaanlage konkurrieren oft um dieselben Flächen. Ein KIT-Team packt alle drei Funktionen auf eine einzige und nutzt dafür auch die Kälte des Weltraums. Ein Prototyp hat den Freilandtest bestanden.
Vanguard 1 flog 1958 mit Silizium-Solarzellen, dann übernahmen teure Spezialhalbleiter das All. Jetzt holen Fraunhofer ISE und das US-Start-up Source Energy das Massenmaterial zurück in den Orbit.
Ein an der TU Graz entwickeltes PV-System steigert durch zweiachsiges Tracking des Sonnenstands die Energieausbeute – insbesondere morgens und abends. Bei Sturm, Hagel oder Schnee faltet es sich zusammen.
Photovoltaik lohnt sich auch ohne Einspeisevergütung: Mit hohem Eigenverbrauch, passender Anlagengröße und Speicher senken Haushalte dauerhaft ihre Stromkosten.