Das Stromsystem der Zukunft funktioniert nicht mehr als Einbahnstraße, sondern vielmehr als Kreisverkehr. Da von einem sogenannten Gleichzeitigkeitseffekt ausgegangen werden muss, modellieren Forschende der Jacobs University Bremen nun das Verhalten der einzelnen Akteure im Stromnetz – mit dem Ziel, die Risiken für kritische Situationen zu minimieren und das Netz zu stabilisieren.
Für die Netzbetreiber wäre es hilfreich, die Photovoltaik-Produktion besser einschätzen zu können, um die verschiedenen Stromquellen aufeinander abzustimmen. Das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung hat eine Variable gefunden, die bei der Erstellung eines Solar-Wetterberichts hilfreich sein könnte.
In den vergangenen Monaten konnten Forschende einen Rekord nach dem anderen bei weiterentwickelten Solarzellen vermelden. Das Team der TU Dresden glaubt: Ihre neuen Perowskit-Modelle könnten bald die Häuser mit Strom versorgen.
Forschende haben eine Prozesstechnologie entwickelt, um aus Sonnenlicht und Luft kohlenstoffdioxid-neutrale Treibstoffe herzustellen. Sogar eine Mini-Raffinerie, die unter realen Bedingungen arbeitet, stellen sie vor. Dennoch gibt es bei klimaneutralen Kraftstoffen viel zu tun.
Solarenergie ist einer der großen Hoffnungsträger bei erneuerbaren Energien. Als Herausforderung bleibt, den Wirkungsgrad von Solarzellen zu maximieren. Jetzt berichtet ein Start-up von 25,54% – und leistet sogar einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
2021 erwartet uns ein neuer Weltrekord: Die größte solarbetriebene Batterie wird in Florida fast 330.000 Haushalte mit Strom versorgen können. Was das mit iPhones zu tun hat.
Einem Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist ein wichtiger Schritt in der Erforschung von Solarzellen gelungen. Die Kombination aus drei Kristallschichten erhöht den photovoltaischen Effekt deutlich: um den Faktor 1.000. Das könnte PV-Anlagen noch effizienter machen.
Wer gewinnt das Rennen: Solartechnik an Land oder auf dem Wasser? Fraunhofer-Forschende wollen genau das herausfinden und den Energieertrag miteinander vergleichen. Nach ihrer Einschätzung könnte schwimmende Photovoltaik auf Tagebauseen zur Energiewende beitragen.
Die Preise für Akkumulatoren sinken: Als Antwort auf die volatile Energie aus Wind und Sonne stehen riesige Batteriespeicher hoch im Kurs. Unter ihnen sind wahre Giganten.