Ein Forschungsteam hat in entlegenen Winkeln Meerwasser-Proben genommen – und große Mengen an Kunststoff und Mikroplastik gefunden. Sie schließen daraus: Plastik ist viel großräumiger verteilt als bislang vermutet.
So leicht könnte das Kunststoffproblem gelöst werden: Forscher der Washington State University haben eine neue Methode entwickelt, um Plastikmüll in Bestandteile für Düsentreibstoff und andere Produkte umzuwandeln.
Plastikmüll sollte vermieden werden. Das ist klar, doch gerade in der Lebensmittelproduktion wird viel Kunststoff verwendet, weil Alternativen in der Regel mit einer geringeren Haltbarkeitszeit verbunden sind. Das wollen Fraunhofer-Forscher ändern. Sie haben eine umweltfreundliche Beschichtung entwickelt, die auf Papier aufgetragen werden kann – und Lebensmittel gut konserviert.
2013 gründete ein 18-jähriger Niederländer das Projekt „Ocean Cleanup“. Sein Ziel: Das viele Plastik aus den Weltmeeren zu entfernen – und wenn möglich, dieses zu recyceln und weiter sinnvoll zu nutzen. Das ist nun gelungen mit der ersten Sonnenbrille, hergestellt aus Kunststoff, der als Müll aus dem Pazifik gefischt wurde.
220 Kilogramm Verpackungsmüll verursacht jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. 40 Kilogramm davon sind Plastikabfälle. Deutschland nimmt einen Spitzenwert in Europa ein – allerdings keinen positiven. Ein aktueller Greenpeace-Report verdeutlicht die Ausmaße.
Nachhaltigkeit gehört bei Audi zur offiziellen Unternehmensstrategie. Das soll sich durch verschiedene Bereiche ziehen – erstmals hat Audi für den neuen A3 Sitzbezüge im Angebot, die größtenteils aus Recycling-Material bestehen.
Strahlend grün und neu: Das sind viele Kunstrasenplätze. Vor allem kleinere Vereine in den Regionalligen haben ihre Sportplätze mit neuem Kunstrasen versehen. Also mit Mikroplastikflächen erster Güte. Das hat nun die EU auf den Plan gerufen.
Das erste Sammelsystem für Plastikmüll im Meer ist 2018 gestartet: Das niederländische Start-up The Ocean Cleanup hat dafür einen 600 Meter langen Sammler von San Francisco aus ins offene Meer geschickt. Aus diesen Testphasen hat das Start-up gelernt und ein verbessertes System entwickelt.
An alle Nordlichter: Rund 100.000 Holzschiffchen werden bis 2018 an der Nordseeküste angespült. Forscher wollen damit die Plastikverbreitung im Meer erforschen. Was es zu tun gilt, wenn Sie einen Holzdrifter finden? Das lesen Sie hier.