Holz verfeuern in Kohlekraftwerken? Um das sogenannte Co-Firing entbrennen derzeit heiße Diskussionen: Die einen sehen in Holz einen bezahlbaren, kohlendioxidneutralen Ersatz für den fossilen Energieträger Kohle, die anderen wollen die Verbrennung nur als letzte Stufe der Holznutzung.
Die Inkohlung pflanzlicher Abfälle könnte ein neuer Weg sein, um Energie aus Biomasse annähernd CO2-neutral zu gewinnen. Mehrere Projekte erproben die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens. Stroh, nasser Grünschnitt, Laub oder Küchenabfälle über Nacht in Kohle umzuwandeln, das erinnert an Grimms Märchen, wo sich Stroh in Gold verwandelt. Doch es ist alles andere als schwarze Magie. VDI nachrichten, Düsseldorf, 12. 3. 10, swe