Bling kann weitaus mehr als nur den Kopf schützen: Falls ein Unfall passiert, setzt der Fahrradhelm des chinesischen Herstellers Livall automatisch einen Notruf ab. Beim Radeln verwöhnt er den Träger mit LED-Blinker, Musikfunktion und Trittfrequenzaufzeichnung.
Fahrradfreunde können sich auf eine neue Sensation freuen: Ein Start-up aus London bringt im Herbst A-Bike Electric auf den Markt – das angeblich kleinste Elektro-Klapprad der Welt. Kostenpunkt: rund 1000 Euro.
Ist der Berg doch zu steil? Dann bietet Relo die Lösung. Das Nürnberger Start-up hat einen Steckantrieb entwickelt, der aus jedem Fahrrad in drei Sekunden ein Pedelec macht.
Jetzt geht es los: Mit dem Wide Path Camper aus Dänemark können Fahrradbegeisterte Urlaub auch abseits der Pisten machen, die mit Hotels und Pensionen gepflastert sind. Die neuen Puristen schleppen den Wohnwagen einfach hinter sich her. Mit Muskelkraft.
Fahrradfahrer aufgepasst: Bald gibt es einen Antrieb, der das Drehmoment um bis zu 50 Prozent erhöht. Ingenieure aus Thüringen haben eine Idee verwirklicht, mit der ein zweites Zahnrad einen Teil der bisher wirkungslos im Tretlager verpuffenden Antriebskraft für die Vorwärtsbewegung des Fahrrads nutzbar macht.
Lastenfahrräder erfreuen sich vor allen in Ballungszentren immer größerer Beliebtheit. Auch und besonders in Dänemark. Ein Beerdigungsunternehmen aus Kopenhagen macht es nun passionierten Radlern möglich, selbst die Reise zur letzten Ruhestätte pedalgetrieben anzutreten.
Warum sollte man den Radweg nicht einfach aufs Wasser verlegen, wenn an Land kein Platz mehr ist? Eine Gruppe von Planern hat genau das getan. Wenn es nach ihnen geht, radeln Londons Pendler demnächst über einen schwimmenden Highway auf der Themse.
Wem ein Segway zu uncool und ein Motorrad zu unhandlich ist, ist vielleicht Kandidat für das Ryno-Bike: Das Elektroeinrad eines Ingenieurs aus Oregon scheint einem Science-Fiction-Film entsprungen und lässt sich durch Schwerpunktverlagerung beschleunigen. Ein Gyroskop sorgt für sicheren Stand. Kostenpunkt: 4100 Euro.
Sollte es tatsächlich ernst werden mit der Apokalypse oder einem Zombieangriff, sind die Besitzer eines Motoped Survival Bikes klar im Vorteil: Das Rad in Tarnfarben ist eine Mischung aus Mountain Bike und Cross-Motorrad und lässt sich bis an die Zähne bewaffnen.
Nach anderen Metropolen wie Kopenhagen, London und Paris setzt jetzt auch die spanische Hauptstadt voll aufs Rad und führt ein E-Bike-Verleihsystem ein, um den Stadtverkehr zu entlasten: Mit 35 Millionen Euro hat das Unternehmen Bicimad 123 Stationen für 1560 E-Bikes installiert. Eine halbe Stunde Radfahren kostet 50 Cent.