Warum jetzt der beste Zeitpunkt für eine Karriere im Energiesektor ist
3,5 Millionen Fachkräfte fehlen für die Energiewende: Warum jetzt im Energiesektor beste Karrierechancen in Solar, Batterie und Netzinfrastruktur warten.
Fachkräftebedarf in der Energiewende: In den Bereichen Solarenergie, Batteriesysteme und Netzinfrastruktur entstehen in Europa bis 2030 tausende neue Jobs, die durch gezielte Qualifizierungsprogramme gedeckt werden sollen.
Foto: Smarterpix/BiancoBlue
3,5 Millionen Fachkräfte fehlen Europas Energiewende bis 2030 – und genau hier entsteht jetzt eine riesige Chance für Jobsuchende.
Während die EU weiterhin mit hoher Jugendarbeitslosigkeit kämpft, werden in Bereichen wie Solarenergie, Batterietechnologien und Netzinfrastruktur dringend neue Talente gesucht.
Mit dem neuen „Energy Transition Talent Accelerator“ startet InnoEnergy – unterstützt von JPMorgan Chase – ein Programm, das 1500 Arbeitssuchende qualifiziert und direkt mit Jobs in Deutschland, Frankreich und Spanien verbindet.
In diesen Ländern steigt der Bedarf an technischen Fachkräften vor allem durch den schnellen Ausbau von Solarenergie, Batteriespeichern und Netzinfrastruktur. Gleichzeitig wachsen die Bereiche Elektromobilität und Batterietechnologien deutlich. Zusätzlichen Personalbedarf schaffen regionale Industriecluster wie das französische „Battery Valley“ oder neue Gigafactory-Standorte in Deutschland.
Das Ziel: Ausbildung und Beschäftigung ohne Umwege verknüpfen – mit über 800 geplanten Jobvermittlungen in Europas boomender Clean-Energy-Branche.
Lesen Sie auch: Re-skilling oder raus? Umschulung als Überlebensstrategie
4 Berufe, die Europas Energiewende jetzt dringend braucht
Der „Energy Transition Talent Accelerator“ setzt genau dort an, wo Europas Energiesektor aktuell die größten Personalengpässe hat – und qualifiziert gezielt Fachkräfte für stark nachgefragte Zukunftsberufe.
Dazu gehören unter anderem:
- Fachkräfte für Installation, Betrieb und Wartung von Photovoltaikanlagen
- Techniker für Batteriesysteme und Batteriewartung
- Spezialisten für Netzanschlüsse und Energieinfrastruktur
- Technische Fachkräfte für Elektromobilität und Batterietechnologien
Gerade in diesen Bereichen fehlen in Europa aktuell tausende qualifizierte Arbeitskräfte – obwohl sie entscheidend für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Energiewende sind.
Lesen Sie auch: Drei Wege in die H2-Wirtschaft: Wo Ingenieure jetzt gebraucht werden
1500 Menschen sollen für Jobs in der Energiewende qualifiziert werden
Das Programm ist praxisnah aufgebaut und orientiert sich an den Anforderungen der Arbeitgeber aus der Energiebranche. Ziel ist es, Qualifizierung und Beschäftigung stärker miteinander zu verbinden.
“Der Aufbau einer klimaneutralen Wirtschaft erfordert gerade in der Anfangsphase mehr als Kapital für Clean-Tech-Start-ups. Genau deshalb zählt InnoEnergy zu den führenden Venture-Capital-Investoren für die Energiewende: Entscheidend sind neben Investitionen auch gut ausgebildete Fachkräfte mit den richtigen Kompetenzen“, sagt Sébastien Clerc, CEO, InnoEnergy.
Die Teilnehmenden durchlaufen hybride Qualifizierungsprogramme, die Online-Lernen mit praktischen technischen Schulungen und Unterstützung beim Berufseinstieg kombinieren. Die Inhalte basieren auf anerkannten europäischen Zertifizierungen und werden gemeinsam mit Unternehmen entwickelt.
Geplant ist, dass 1500 Menschen qualifiziert werden. Zudem sollen mehr als 1300 Zertifikate vergeben und über 800 Teilnehmende in Praktika, Ausbildungsplätze oder feste Arbeitsverhältnisse vermittelt werden.
“Die Stärkung des europäischen Energiesektors beginnt mit Investitionen in Technologie, Innovation und Kompetenzen,” sagt Matthieu Wiltz, Co-CEO JPMorgan Chase EMEA. “Indem wir arbeitgebernahe Qualifizierungsprogramme und Ausbildungsmodelle unterstützen, tragen wir dazu bei, Qualifikationen besser an den Bedarf des Marktes anzupassen und mehr Menschen hochwertige Karrierechancen im Energiesektor zu eröffnen.”
Lesen Sie auch: Der Energiebranche fehlt der Nachwuchs
Ein Beitrag von: