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Wie KI die industrielle Bildverarbeitung verändert

26. Mai 2026

Kamera
Wo ist der Einsatz industrieller Bildverarbeitung sinnvoll? Und wie lässt sie sich mit KI verbessern? Antworten liefert die 2. VDI-Fachkonferenz „Machine Vision“. Foto: smarterpix / phonlamai
KI verändert die optische Inspektion grundlegend. Moderne Machine-Vision-Systeme erkennen Fehler, klassifizieren Objekte und unterstützen autonome Prozesse in Produktion, Robotik und Logistik. Die 2. VDI-Fachkonferenz „Machine Vision“ zeigt, wie Unternehmen diese Technologien praktisch einsetzen.
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KI verändert die optische Inspektion grundlegend. Moderne Machine-Vision-Systeme erkennen Fehler, klassifizieren Objekte und unterstützen autonome Prozesse in Produktion, Robotik und Logistik. Die 2. VDI-Fachkonferenz „Machine Vision“ zeigt, wie Unternehmen diese Technologien praktisch einsetzen.

Lesetipp: Jeff Bezos will 100 Mrd. $ in KI-basierte Automatisierung investieren

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung am 17. und 18. Juni 2026 in Baden-Baden stehen konkrete Lösungen für zentrale Herausforderungen der industriellen Bildverarbeitung: fehlende Trainingsdaten, komplexe Prüfaufgaben, steigende Qualitätsanforderungen und der Wunsch nach flexibleren Automatisierungssystemen. Fachleute zeigen, wie KI, synthetische Daten und Digitale Zwillinge helfen, Prüfprozesse schneller, robuster und skalierbarer zu machen.

Von regelbasierter Prüfung zu lernfähigen Systemen

Klassische Bildverarbeitung arbeitet häufig mit festen Regeln. KI-basierte Verfahren gehen einen Schritt weiter. Sie lernen aus Daten, erkennen Muster und können auch schwierige Fehlerbilder bewerten. Damit wird aus reiner optischer Kontrolle zunehmend intelligente Wahrnehmung.

„Trainieren statt Programmieren“ wird deshalb zu einem wichtigen Ansatz im maschinellen Sehen. Besonders in dynamischen Produktionsumgebungen entstehen dadurch neue Möglichkeiten für Qualitätskontrolle, Robotik, Navigation und Prozessführung.

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Synthetische Daten beschleunigen das KI-Training

Ein Schwerpunkt der Konferenz ist die synthetische Datengenerierung. Mithilfe Digitaler Zwillinge lassen sich Bilddaten künstlich erzeugen. Das ist besonders hilfreich, wenn reale Fehlerbilder selten sind oder nicht ausreichend vorliegen. So können Unternehmen KI-Modelle effizienter trainieren, Testdaten erweitern und die Fehlererkennung verbessern. Beiträge von Fraunhofer IPA und der Technischen Hochschule Mannheim geben Einblicke in aktuelle Forschung und industrielle Anwendungen.

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In sechs Themensessions mit 18 Vorträgen erhalten Teilnehmende einen kompakten Überblick über aktuelle Technologien und Use Cases. Vertreten sind unter anderem Audi, Carl Zeiss Industrielle Messtechnik, Cognex, Basler, IDS, Intrinsic, Sick, MVTec Software, Fraunhofer IPA, Viscom, VMT, Lucid Vision Labs, Micro-Epsilon, Wenglor und PreML.

Zu den Themen zählen:

  • KI-basierte optische Inspektion
  • regelasierte Bildverarbeitung im Vergleich zu KI
  • synthetische Daten und Digitale Zwillinge
  • visuelle KI-Agenten
  • Foundation Modelle für Machine Vision
  • semantische Bildinterpretation
  • Kameratechnologien und Smart Vision Ecosystems

Ein Highlight ist die Keynote von Dr. Stefan Wamsler, Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH zum Thema „KI in der Qualitätssicherung – vom regelbasierten Prüfen zu messbarem Mehrwert?“.

In einer Podiumsdiskussion geht es außerdem um die Frage: „KI & Vision – Ist die Zukunft der optischen Inspektion wirklich regellos?“

Die Fachkonferenz richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Automation, Robotik, Produktion, Qualitätsmanagement, industrieller Bildverarbeitung, KI und Forschung. Besonders relevant ist sie für Unternehmen, die optische Prüfprozesse automatisieren, KI-basierte Bildverarbeitung einsetzen oder Machine-Vision-Anwendungen skalieren möchten.

Ergänzend findet am 16. Juni 2026 der Spezialtag „KI und Digitale Zwillinge in der Automation“ statt.



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