Exzellente Forschungsergebnisse frei Haus
Nachdem die begutachteten Beiträge in der Fachzeitschrift "wt Werkstattstechnik" bereits seit 2023 frei zugänglich sind, entfallen nun auch die Publikationsgebühren für Autorinnen und Autoren.
Wie die Zukunft der Produktionstechnik aussieht, beschreiben Fachleute in der wissenschaftlichen Online-Zeitschrift "wt Werkstattstechnik". Das Veröffentlichen und das Lesen ist kostenlos möglich.
Foto: smarterpix / Gorodenkoff
Grundlage für das wertvolle aber kostenlose Angebot ist ein kooperatives Finanzierungsmodell im Sinne des „Diamond Open Access“, das den offenen Zugang zur wissenschaftlichen Kommunikation stärkt und die Teilhabe weiter erleichtert.
Das Archiv der „wt Werkstattstechnik“ umfasst 22 Jahre
Die nötigen Mittel für den Betrieb der Zeitschrift werden von den Einrichtungen aufgebracht, die an dem Konsortium der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften teilnehmen. Neben Hochschulbibliotheken und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland zählen zu den derzeitig 25 Mitgliedern auch Einrichtungen aus Österreich. Diese neue konsortiale Open-Access-Vereinbarung zwischen dem Anbieter VDI Fachmedien und der TIB baut auf einem Rahmenvertrag für den Zeitraum 2023-2025 auf, als das Publikationsorgan noch als Gold-Open-Access-Zeitschrift veröffentlicht wurde. Der Zugriff auf das 22 Jahre umfassende Archiv der wt Werkstattstechnik online ist auch unter dem neuen Vertrag für teilnehmende Einrichtungen kostenfrei.
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Beatrice Gerner, die Geschäftsführerin der VDI Fachmedien, erklärt: „Die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre bestätigt, dass Open Access im partnerschaftlichen Zusammenspiel von Wissenschaft und Fachverlagen nachhaltig funktioniert. Wir freuen uns, diese Kooperation fortzusetzen und damit die internationale Sichtbarkeit sowie den Zugang zu exzellenter Forschung in der Produktionstechnik weiter auszubauen.“
VDI Fachmedien und Forschende ziehen an einem Strang
Dr. Irina Sens, stellvertretende Direktorin der TIB, ergänzt: „Dank des Engagements der Konsortialteilnehmer, dem Verlag und den wissenschaftlichen Koordinatoren der Zeitschrift konnte diese positive Weiterentwicklung des Finanzierungsmodells der wt Werkstattstechnik erreicht werden. Dies zeigt einmal mehr, dass sich auch verlagsbetriebene Open-Access-Zeitschriften nicht nur über Artikelgebühren erfolgreich finanzieren lassen“.
Mit dem neuen Finanzierungsansatz wird deutlich, dass sich verlagsbetriebene Open-Access-Zeitschriften erfolgreich auch ohne ausschließliche Finanzierung über Publikationsgebühren betreiben lassen. Das Modell unterstreicht die Bedeutung gemeinschaftlicher Lösungen für eine offene und zukunftsfähige Wissenschaftskommunikation.
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Im Fokus der Fachzeitschrift stehen praxisbezogene und zukunftsorientierte Forschungsergebnisse aus der Welt der Produktionstechnik. Behandelt werden Themen wie Werkzeugmaschinen, Digitale Fabrik, Automatisierung, Additive Fertigung, C-Techniken und Qualitätsmanagement.




