VDMA Prognose 02.03.2022, 09:03 Uhr

Intralogistik- und Fördertechnikbranche erwartet 8 % Wachstum in 2022

Nach Angaben des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik ist das Produktionsvolumen der deutschen Intralogistikanbieter in 2021 auf 22,6 Milliarden Euro gewachsen. Für dieses Jahr erwarten die Experten ein Wachstum von 8 %.

Die Unternehmen der deutschen Intralogistikanbieter freuen sich über prall gefüllte Auftragsbüchen. Foto: Rolf Müller-Wondorf

Die Unternehmen der deutschen Intralogistikanbieter freuen sich über prall gefüllte Auftragsbüchen.

Foto: Rolf Müller-Wondorf

Die deutschen Fördertechnik- und Intralogistikanbieter blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Nach Schätzung des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik ist das Produktionsvolumen auf 22,6 Mrd. € gestiegen und damit um 6 % gegenüber 2020 gewachsen. „Logistik und damit auch Intralogistik hat durch die Corona-Pandemie in vielen Kundenbranchen noch einmal erheblich an Relevanz gewonnen. Lieferengpässe und Materialmangel führen in vielen Bereichen zu veränderten Konzepten in der Bevorratung und Produktionsversorgung. Entsprechend ist die Nachfrage nach Intralogistiklösungen gestiegen“, erklärt Steffen Bersch, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik und CEO der SSI Schäfer Gruppe.

8 % Wachstum im Jahr 2022

Aufgrund der anhaltend guten Auftragslage sowie einem hohen Auftragsbestand aus 2021 geht der Fachverband auch für 2022 von einer positiven Geschäftsentwicklung für die Branche und von einem Produktionswachstum von 8 Prozent aus. Demnach nähern sich die deutschen Anbieter dieses Jahr wieder einem Vor-Pandemie-Niveau an.

Internationale Märkte mit viel Schwung

Nach den Pandemie-bedingten Rückgängen der Exporte im Jahr 2020 zeigt die Entwicklung 2021 auch hier wieder deutlich positive Impulse. „Das Exportniveau, das wir vor Corona hatten, werden wir 2021 noch nicht wieder erreichen. Dennoch freuen wir uns sehr, dass Intralogistik-Investitionen weltweit wieder zunehmen und Projekte umgesetzt werden können“, sagt Sascha Schmel, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.

EU-Binnenmarkt bleibt wichtigster Handelspartner

Wichtigster Handelspartner für deutsche Intralogistik- und Fördertechnikanbieter bleibt der EU-Binnenmarkt. Hier legten die Exporte bis einschließlich November 2021 um knapp 9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Frankreich, die Niederlande und Italien sind die Hauptabnehmer in diesem Zeitraum. Ein Exportwachstum gab es auch außerhalb der EU in weiteren europäischen Ländern. Allein nach Großbritannien gingen zwischen Januar und November 2021 fast 38 % mehr Exporte. Größter Einzelabnehmer waren nach wie vor die USA. Etwa 37 % Wachstum verzeichneten die deutschen Hersteller hier im Export für den genannten Zeitraum 2021. Ein weiterer leichter Rückgang um knapp 2 % hingegen war nach China zu verzeichnen. Im Länder-Ranking liegt China damit nur noch auf Platz 7 für deutsche Intralogistik-Exporte.

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Von RMW

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