Anwendung in der Praxis 01.04.2017, 00:00 Uhr

Brandschutzlösungen für Hamburger Elbphilharmonie

Die Lüftungssysteme des architektonisch wegweisenden Konzerthauses wurden mit einer Vielzahl von hochwertigen Brandschutz-, Schallschutz- und Luftleitungslösungen ausgestattet. Verringerte Zwischendecken-Höhen im Hotel- und Wohnbereich wurden durch kompakte Brandschutzklappen FK90K realisiert.

Konzerthaus in exponierter Lage, die Lüftungssysteme wurden mit einer Vielzahl von hochwertigen Brandschutz-, Schallschutz- und Luftverteilungslösungen ausgestattet. Bild: Thies Rätzke

Konzerthaus in exponierter Lage, die Lüftungssysteme wurden mit einer Vielzahl von hochwertigen Brandschutz-, Schallschutz- und Luftverteilungslösungen ausgestattet. Bild: Thies Rätzke

Mit der Ausstattung der Elbphilharmonie Hamburg mit innovativen und qualitativ hochwertigen Brandschutz-, Schallschutz- und Luftverteilungslösungen hat die Wildeboer Bauteile GmbH einen der renommiertesten Aufträge der Firmengeschichte erfolgreich abgeschlossen. Die Lüftungssysteme des Konzerthauses und der Hotel- und Wohnbereiche wurden zum Großteil mit den Brandschutz- und Entrauchungsklappen sowie zusätzlich mit einer Vielzahl von Volumenstromreglern und weiteren Komponenten des Herstellers ausgerüstet. Den Ausschlag zugunsten der wartungsfreien Absperrvorrichtungen des Unternehmens aus Weener gaben unter anderem deren vielseitige Einbaumöglichkeiten in den leichten Trennwänden sowie in den Decken des Bauwerks. Gleichzeitig setzten die Projektbeteiligten mit den Produkten auf vielfach bewährte, zuverlässige Brandschutzlösungen bei der Umsetzung des äußerst komplexen Bauprojekts. Die ausgefeilte Logistik des Herstellers ermöglichte dabei kurzfristige Lieferungen auf die Baustelle und gewährleistete so einen reibungslosen Projektablauf.

Das neue kulturelle Wahrzeichen Hamburgs an der Westspitze der HafenCity besticht durch das Zusammenspiel des ehemaligen Kaispeichers A mit dem darauf entstandenen gläsernen Neubau, dessen geschwungene Dachlandschaft bis zu 110 m hoch in den Himmel ragt. Auf einer Bruttogesamtfläche von etwa 125 000 m2 befinden sich drei Konzertsäle, ein Hotel mit 250 Zimmern sowie 45 exklusive Eigentumswohnungen. Die Plaza, eine zwischen dem Kaispeicher und dem Glasaufbau befindliche, öffentlich zugängliche Aussichtsplattform, bietet einen eindrucksvollen Ausblick auf Stadt und Hafen.

Erreichbar ist dieser zentrale Begegnungsort des vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfenen Komplexes über eine 82 m lange, nach oben gewölbte Rolltreppe. Zusätzlich lässt sich das Konzerthaus über Aufzüge sowie insgesamt elf Treppenhäuser erschließen.

Hamburg ; Elbphilharmonie , innen

In den Treppenhäusern des Konzerthauses kommen Entrauchungsklappen des Typs EK90 zum Einsatz. Bild: Michael Zapf

Für die zuverlässige Rauchfreihaltung der Rettungswege im Brandfall sorgt eine Rauchschutzdruckanlage. Ein wichtiger Bestandteil sind hier die mehr als 200 EK90 Entrauchungsklappen des Herstellers aus Weener.

Ungestörten Musikgenuss mit einem Höchstmaß an Brandsicherheit gewährleisten zudem über 1 000 Brandschutzklappen des Typs FK90 bzw. FR90, beide Baureihe 92. Die runden und eckigen Absperrvorrichtungen wurden unter anderem in Metallständerwänden mit gleitendem Deckenanschluss eingesetzt. Zu diesem Zweck lieferte der Hersteller die Produkte mit werkseitig vormontierten Einbaurahmen aus Kalziumsilikat, die schnell und einfach direkt unterhalb der Decke montiert werden können. Dabei werden die Rahmen so befestigt, dass sie sich bei Deckenabsenkungen bis zu 40 mm zusammen mit der darüber liegenden Massivdecke auf und ab bewegen.

Besondere brandschutztechnische Lösungen waren auch in den Hotel- und Wohnbereichen der Elbphilharmonie gefragt. Hier konnte die von den Architekten gewünschte Raumhöhe nur mit sehr flachen Zwischendecken realisiert werden. Dies machte Absperrvorrichtungen mit besonders geringen Bauhöhen notwendig. Dementsprechend setzten die Verantwortlichen in den Zwischendecken eine Vielzahl von Brandschutzklappen des Typs FK90K, Baureihe 92, ein. Dieses äußerst kompakte Modell mit einem Gehäuse aus Kalziumsilikat wurde eigens für beengte Einbauverhältnisse entwickelt und kann direkt an angrenzenden Wänden oder Decken befestigt werden. Das erforderliche Mindestmaß zwischen den Decken beträgt dabei lediglich 145 mm.

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