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Bitcoin Prognose: Längere Durststrecke droht – Top-Analyst sieht „unglückliches Muster“ auf den Charts! Bleibt 2026 bearish?

08. Januar 2026

Bitcoin
Bitcoin gerät unter Druck: Analysten warnen vor längerem Bärenmarkt. Wie realistisch ist ein Absturz bis 2026 – und wann kommt die nächste Rallye? Foto: Smarterpix / DaLiu
Nach einem kurzen Auflodern zum Jahresbeginn melden sich bei Bitcoin (BTC) nun die Bären zurück. Ein renommierter Chart-Analyst warnt: Jetzt ist Vorsicht angebracht. Was bedeutet das für Anleger und die Bitcoin Prognose 2026?
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Bitcoin und Altcoins wieder im Korrektur-Modus

Top-Analyst Michael van de Poppe bringt das Chart-Geschehen kurz und knapp auf den Punkt: „Die Kursentwicklung von Bitcoin ist heute nicht besonders gut. Die Ablehnung bei 94.000 $ ist ziemlich hart und der Kurs fällt weiter“, so der Holländer in einer neuen Bitcoin-Prognose. Immerhin: Seit dem Absturz auf 80.000 Dollar sei der Trend „weiterhin aufwärtsgerichtet“ – und solange der Bereich über 89.500 Dollar herum halte, sei „alles in Ordnung“.

Gegenwärtig notiert Bitcoin nach einem Rücksetzer von -1,78 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden bei 90.024 Dollar und damit nur unwesentlich über dem kritischen Niveau. Das Momentum baut allerdings sichtlich ab – auch das Trading-Volumen liegt mit -24% deutlich unter dem Vortageswert. Der beliebte „Crypto Fear & Greed Index“: weiterhin bei „Angst“. Daran konnte auch die Rallye zum Jahresbeginn nichts ändern, die den Bitcoin-Kurs von 87.000 Dollar auf fast 95.000 Dollar getrieben hat.

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Einige Altcoins fallen sogar im zweistelligen Prozentbereich, darunter Privacy-Coin Zcash (ZEC, -18,56%), DEX-Token Pump.fun (PUMP, -14,25%) und Dash Coin (DASH, -10,04%). Insgesamt weist die globale Krypto-Marktkapitalisierung ein Minus von 2,19% seit gestern aus. Das wird sich nur verschlimmern, glaubt der beliebte Chart-Experte Benjamin Cowen – und schlägt in einer neuen Bitcoin Prognose Alarm. Mehrere Faktoren würden demnach für einen ausgedehnten Bärenmarkt sprechen, der sich bis in die zweite Jahreshälfte 2026 hinein ziehen könnte.

Bitcoin Prognose: Warum ein längerer Bärenmarkt immer wahrscheinlicher wird

Der Amerikaner widerspricht damit so mancher Bitcoin Prognose, die einen unmittelbaren Bullrun antizipiert. Cowen warnt vielmehr: Der Erfolg sogenannter Stablecoins setzt Bitcoin massiv unter Druck. Dabei handelt es sich um Kryptowährungen, deren Wert an Währungen wie den US-Dollar gekoppelt ist. Sie dienen als wertstabiles Tausch- und Aufbewahrungsmittel und helfen, Preisschwankungen zu minimieren.

Cowens Analyse zufolge wird die Stablecoin-Nutzung weiterhin stark zunehmen – mit entsprechenden Folgen für Bitcoin und alternative Kryptowährungen. Die sieht er durch den Stablecoin-Boom unter Druck, da Anleger immer mehr Kapital aus Assets wie Bitcoin und Altcoins abziehen und in Stablecoins parken würden.

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Und genau dieses Umfeld gehe typischerweise mit einem anhaltenden oder sich vertiefenden Bärenmarkt einher. Kurzfristig könne der Bitcoin-Kurs zwar pumpen, insbesondere bedingt durch saisonale Effekte im ersten Quartal. Danach wird’s Cowens Prognose zufolge aber kritisch – Anleger sollten mit neuen Tiefs rechnen. Die würden dann auch die besten langfristigen Kaufgelegenheiten bieten.

Prognose: Ab wann wird Bitcoin wieder pumpen?

Immerhin: Allzu lange bleibt Bitcoin voraussichtlich nicht am Boden. Das glaubt zumindest der beliebte Krypto-Unternehmer und Branchenbeobachter Arthur Hayes. Der ehemalige Deutsche-Bank-Trader zählt zu den bekanntesten und meistzitierten Analysten der Kryptoszene: Er verfügt über langjährige Erfahrung im traditionellen Finanzsektor, äußert sich regelmäßig in ausführlichen Analysen zum Zustand der Märkte. Aktuell ist Hayes überzeugt: 2026 wird Bitcoins bestes Jahr.

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In seiner jüngsten Bitcoin Prognose sagt er voraus: Bitcoin werde bis Ende des Jahres in bislang nie erreichte Preisregionen vordringen. Der Grund: „Money printing“ – die erwartete Geldmengenausweitung unter der Trump-Administration. Oder, einfach formuliert: Die USA würden bis 2027 derart viel Geld drucken, dass Assets wie Bitcoin gar nicht anders könnten, als zu explodieren.

Das hat zwei Gründe. Erstens führt eine expansive Fiskal- und Geldpolitik zu einem deutlichen Anstieg der globalen Liquidität. Steigende Staatsausgaben, höhere Defizite und eine tendenziell lockerere Geldpolitik erhöhen die Geldmenge im Finanzsystem.

Dieses zusätzliche Kapital sucht Rendite – insbesondere dann, wenn reale Zinsen niedrig sind. In solchen Phasen fließt Geld verstärkt in knappe, liquide und global handelbare Assets – und Bitcoin profitiert historisch besonders stark von genau diesen Liquiditätszyklen. Zweitens betrachtet Hayes die Kryptowährung als Absicherung gegen die schwindende Kaufkraft von Fiat-Währungen wie Dollar, Euro und Co.

Denn: Je mehr Geld gedruckt wird, desto weniger ist es wert. Bitcoin mit seinem strikt begrenzten Angebot bildet dazu einen Gegenpol. In Phasen steigender Inflationserwartungen und wachsender fiskalischer Risiken gewinnt diese Knappheit an Bedeutung – und treibt Bitcoin der Prognose nach immer weiter Richtung Rekordpreise. Hayes‘ Bitcoin-Preisziel bis Ende 2026: 500.000 bis 750.000 Dollar pro BTC.



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