Die Hersteller von Fertigungsanlagen für die Chipindustrie wittern Morgenluft. Bis zu 85 % der Kosten einer Chipfabrik entfallen auf ihre Produkte. Das allerdings können sich weltweit immer weniger Chiphersteller leisten.
Auf der „Large-area Organic and Printed Electronics Convention“, kurz LOPE-C, in München zeigte sich das hohe Marktpotenzial der Technologie gedruckter elektronischer Schaltungen. Sichtbarstes Beispiel: die Oled-Bildschirme moderner Smartphones.
Die 7. International Renewable Energy Storage Conference (Ires) markiert den Beginn einer neuen Phase im Zeitalter der erneuerbaren Energien: Mit der Einsicht, dass die Energiewende ohne den großtechnischen Einsatz von Speichern nicht machbar ist.
Bei zunehmend kritischer Einschätzung der Photovoltaik als umweltgünstiger Energieträger wird nun auch die Sicherheit von Aufdach- und Freiflächenanlagen akribisch unter die Lupe genommen. Erste Ergebnisse einer seit 2011 laufenden Studie zur Bewertung des Brandrisikos und zu möglichen Sicherheitskonzepten stellten Experten in Köln vor.
Die vierte Freiburger „Solar Summit“-Konferenz widmete sich, neben einer Bestandsaufnahme der Photovoltaik, speziell der organischen Photovoltaik und ihren Lösungsansätzen für höhere Wirkungsgrade, Langzeitstabilität und kostengünstige Fertigung. Die Lebensdauer bleibt – neben einem höheren Wirkungsgrad – die große Herausforderung für die Entwickler.
Der Anteil der erneuerbaren am Verbrauch elektrischer Energie soll bis 2030 in Deutschland mindestens 50 % erreichen. Doch Wind und Sonne sind nicht kontinuierlich verfügbar. Der Umbau geht also nicht ohne massive Speicherkapazitäten. Das bietet auch erhebliches Marktpotenzial.
Jede Innovation beginnt mit einer guten Idee. In diesem Fall stammt sie von zwei Elektromeistern. Hebewerke an Kanälen für die Binnenschifffahrt könnten die bestehenden Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland als Stromspeicher ergänzen. Ein EU-Projekt soll rechtliche Frage klären.
Eine neue Architektur zeichnet sich ab. Eher Energieplaner als Architekten treiben sie voran. Nun soll die klassische Gebäudehülle zusätzliche Funktionen integrieren: Energieerzeugung mit Photovoltaik und Solarthermie, Heizung, Kühlung, Belüftung, Verteilung von Elektrizität und Kommunikationsdiensten – alles, was traditionell tief innen in Strängen und Schächten verläuft. Das soll jetzt in die multifunktionale Außenhaut des Hauses. VDI nachrichten, Freiburg im Breisgau, 13. 11. 09, swe