Werner Grosch ist Journalist und schreibt vor allem über Technik. Seine Fachgebiete sind unter anderem Elektromobilität, Energie, Robotik und Raumfahrt.
Drohnen werden immer mehr zu Lasteseln: Fast eine Vierteltonne Fracht kann die Drohne tragen, die Boeing nach eigenen Angaben in weniger als drei Monaten entwickelt hat. Der Prototyp soll nicht weniger als ein großer Schritt zur Revolution der Luftfahrt sein.
Es wird ein Spionageflugzeug, und mit weit mehr als 5000 km/h wäre es das schnellste Flugzeug der Welt. Und trotzdem soll der Spionage-Jet, den Boeing bauen will, wie ein ganz normales Flugzeug starten und landen können.
Diese Technik könnte den Diesel retten – wenn das System der Abgasreinigung, das am Forschungszentrum Jülich entwickelt wird, tatsächlich marktfähig wird. Es arbeitet im Gegensatz zu heutigen Techniken ohne Zusätze und auch schon bei den niedrigen Abgastemperaturen, die im Stadtverkehr üblich sind.
Die einen gehen gerade ins Bett, da schnüren sich die anderen schon die Joggingschuhe für den erfrischenden Morgenlauf. Der Grund dafür liegt nicht im Lebenswandel, sondern im Gehirn.
Alle Welt spricht vom elektrischen Tesla-Truck, da schickt sich ein kleines amerikanisches Start-up an, zusammen mit Bosch schon 2021 einen großen Lkw auf den Markt zu bringen, der rein elektrisch fährt und dennoch eine sehr hohe Reichweite hat. Bosch liefert die Antriebstechnik.
Die Augen schützen und zugleich besser hören: Das könnte die von Karlsruher Forschern entwickelte Solar-Sonnenbrille ermöglichen. Denn die organischen Solarzellen in ihren Gläsern erzeugen Strom.
Wiener Forscher können schon länger Erdgas verbrennen, ohne das Kohlendioxid in die Luft gelangt. Aber jetzt können sie das auch in großem Maßstab – aus dem Laborversuch könnte eine Technologie zur Rettung des Weltklimas werden.
Ganz neue Möglichkeiten für Supraleiter könnte die Entwicklung von Saarbrücker Forschern eröffnen. Vor allem in der Medizintechnik wäre die Spezialfolie ein großer Gewinn. Und auch ein neuer Schub für das legendäre Hoverboard?
Extrem wendig, klein und doch robust ist ein neuer Expeditions-Roboter namens Puffer. Bei künftigen Planeten-Missionen könnte er den zähen, unerschrockenen Assistenten eines großen Rovers wie „Curiosity“ geben. Und all die Schlupfwinkel auf dem Mars erkunden, wo der große Neugierige wegen seiner Maße passen muss.
313 km/h Spitze, in 7,1 Sekunden auf Tempo 200: Der Nio EP9 kommt als echte Rennsemmel daher. Und dabei ist er rein elektrisch unterwegs. Es sind die Chinesen, die wieder mal Tesla die Rücklichter zeigen wollen.