Klassische Blechumformtechniken – wie das Tiefziehen – sind auf Massenproduktion ausgelegt. Das aber macht die Fertigung kleiner Losgrößen mit den herkömmlichen Verfahren teuer. Das Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) der TU Dortmund entwickelt deshalb flexible Umformverfahren, mit denen individuelle Werkstückgeometrien wirtschaftlich gefertigt werden sollen.
Der Mammutanteil an den Produktkosten wird bereits beim Engineering festgelegt. Kostensenkungen sind jedoch nicht nur Soloaufgabe für Konstrukteure, meint Jan O. Fischer, Chef der GKP Gesellschaft für kostenorientierte Produktentwicklung in Köln. Die besten Ergebnisse würden erzielt, wenn unternehmensweite Projektteams die Vorschläge diskutieren und mit vorantreiben.
Präzisionsgeschmiedete Bauteile haben nicht nur bessere technische Eigenschaften gegenüber Werkstücken aus konventionellen Schmiedeverfahren, sondern sie werben auch mit günstigen Stückkosten und Energieersparnis – so die Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Produktionstechnischen Zentrums (PZH) der Leibniz Universität Hannover zusammen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Höhere Transparenz und effektivere Prozesse von der Produktion bis hin zur Warenwirtschaft verspricht die Vernetzung von Informationstechnik. Über den aktuellen Stand der Technik bei der Einbindung von Manufacturing Execution Systems (MES) in Strukturen für die Unternehmenssteuerung diskutierten in Frankfurt kürzlich Lösungsanbieter und Anwender.
Werkzeugmaschinen werden immer dichter an der Belastungsgrenze betrieben. Das kann durchaus funktioniere, meinen Fertigungsforscher der Leibniz Universität Hannover, wenn nämlich die Maschinenstruktur selber – etwa über Dehnungsmessstreifen – ihre aktuelle Belastung „erfühlt“ und die Daten in die Maschinensteuerung eingehen.