Peter Trechow ist Journalist für Umwelt- und Technikthemen. Er schreibt für überregionale Medien unter anderem über neue Entwicklungen in Forschung und Lehre und Unternehmen in der Technikbranche.
Das Konstrukt indirekter Landnutzungsänderung (iLUC) prägt die politische Debatte über Biokraftstoffe. Danach sorgt hiesiger Rapsanbau dafür, dass Regenwälder in Asien und Südamerika gerodet werden. Die EU-Kommission plant, auf Treibhausgasbilanzen von Biokraftstoffen einen iLUC-Faktor aufzuschlagen. Matthias Finkbeiner, Professor an der TU Berlin und Vorsitzender des ISO-Komitees Umweltmanagement/Ökobilanzen und Projektleiter des „Carbon Footprint Project“ der UN, kritisiert die Pläne.
Forscher in aller Welt sind dem Rätsel des Alterns auf der Spur. Noch stehen sie am Anfang. Doch Versuche an Würmern und Mäusen zeigen, dass mit Mitteln der Gentechnik und Biochemie etliche Jahre herauszuschlagen sind. Auf Menschen übertragen wären damit 140 Lebensjahre drin. Solche Fortschritte vor Augen haben sich schon über 250 Menschen einfrieren lassen. Sie hoffen, dass Ärzte ihnen irgendwann wieder Leben einhauchen.
Wollen Privatleute Häuser verkaufen, lassen sie Verkaufspsychologie oft außer Acht. Wer Interessenten durch trostlos leere Räume oder über verwilderte Grundstücke führt, sollte sich nicht über mangelndes Interesse wundern. Studien belegen: Bei vier von fünf Käufern entscheidet der erste Eindruck darüber, ob ein Objekt in die engere Auswahl kommt.
Die neue Wildspitzbahn führt auf Österreichs „Belle-Etage“. Die höchste Seilbahn schwebt zum höchst gelegenen Café des Landes. Der organisch wirkende Bau mit seiner meterweit über den Abgrund ragenden Terrasse bietet ein spektakuläres Alpenpanorama. Die Leichtigkeit hier oben ist hart erarbeitet. Bei den Bauarbeiten im kurzen Gletschersommer sind Planer und Monteure wiederholt an Leistungsgrenzen von Mensch und Maschine gestoßen.
Heimische Biokraftstoffe könnten bis 2050 laut einer aktuellen Studie von Shell und zwei renommierten Umweltforschungsinstituten zwei Drittel des Kraftstoffbedarfs aller Verkehrsträger decken. Dabei steht die Biokraftstoffbranche in der Kritik und wird für Armut in der Welt und Raubbau an Regenwäldern verantwortlich gemacht.
Bis Ende der abgelaufenen Bundesliga-Saison war Veolia Umweltservice Hauptsponsor des Fußball-Zweitligisten Hansa Rostock. Doch nach wiederholten Ausschreitungen sogenannter Fans kündigte der Sponsor die Zusammenarbeit auf. Geschäftsführer Thorsten Grenz erklärt, warum das Unternehmen trotz der Enttäuschung als Sponsor im Spitzen- und Breitensport aktiv bleibt.
Zwei finnische Hersteller bauen ihre Biokraftstoffproduktion massiv aus. Der Konzern UPM hat mit dem Bau einer Großanlage begonnen, die Reststoffe aus seiner Papier- und Zellstoffproduktion verwertet. Neste Oil nahm kürzlich eine Raffinerie in Rotterdam in Betrieb, die Pflanzenöle hydriert.
Große Lithium-Ionen-Batterien für den Automobilbereich sollen zehn bis zwölf Jahre durchhalten. Das setzt präzise Fertigung mit Echtzeit-Qualitätsprüfungen voraus. Gerade die Zellmontage birgt große Herausforderungen für Automatisierer. Hauchdünne Elektroden und Separatoren müssen zugeschnitten, in Sekundenbruchteilen µm-genau gestapelt und mit Leitern verschweißt werden, ehe die Zellen versiegelt, mit Elektolyt befüllt und erstmals unter Strom gesetzt werden.
Otto- und Dieselmotoren sind das Nonplusultra in der Autoindustrie. Trotzdem suchen einige Unentwegte weiter nach besseren Antrieben. Oft berechnen und konstruieren sie noch, während andere längst ihren Feierabend oder Ruhestand genießen. Ein Beispiel ist Hans J. Richter. Der pensionierter Roboter-Entwickler hat einen kleinen Elektroantrieb entwickelt, der Großes verspricht.