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Swiss Solar Boat: Mit Solar- und Wasserstoffantrieb zur nachhaltigen Mobilität auf dem Wasser

13. Juli 2026

Bei einem Hybridboot mit Solar- und Wasserstoffantrieb reduzieren spezielle Unterwasserflügel den Wasserwiderstand erheblich.
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Mit Solar und Wasserstoff über die Weltmeere – diese Vision treibt die Studierenden des Swiss Solar Boot Projekts an. Die Entwicklung eines Hybridboots mit Solar- und Wasserstoffantrieb stellt das Team dabei vor einige technische Herausforderungen. Das Stuttgarter Unternehmen Lapp unterstützte das Projekt mit seinen Lösungen und hat damit dazu beigetragen, dass das Swiss Solar Boot in diesem Jahr bei der Energy Boat Challenge 2026 in Monaco präsentiert werden konnte.

Inhaltsverzeichnis

Die Mobilität auf dem Wasser gewinnt stetig an Bedeutung – ob im Tourismus, Freizeitsport oder als Transportalternative zur Straße. Doch wie kann eine umweltfreundliche Zukunft auf den Wasserstraßen aussehen? Das Projekt Swiss Solar Boat (SSB)-Projekt der „EPFL MAKE“ – einer Initiative der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) – liefert dazu eine Antwort.

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Aufgrund des Engagements von 75 Studierenden der EPFL wird die Vision einer emissionsärmeren Mobilität auf dem Wasser greifbar. Sie entwickelten den Renewable Energy Foiler (REF), ein Hybridboot mit Solar- und Wasserstoffantrieb, und zeigen eindrucksvoll, wie Ingenieurskunst und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können, um neue Möglichkeiten in der maritimen Technologie zu schaffen.

Meilensteine: Von Dahu zum Renewable Energy Foiler (REF)

Die Geschichte von Swiss Solar Boat (SSB)-Projekt ist geprägt von technischen Meilensteinen. Ein besonders herausragendes Projekt ist dabei Dahu, die weltweit erste Foiling-Proa. Dieses einzigartige Boot wird mithilfe von Foils – speziellen Unterwasserflügeln – über die Wasseroberfläche gehoben, wodurch der Wasserwiderstand erheblich reduziert wird.

Dahu gewann im Jahr 2021 einen Ökodesign-Preis bei der Monaco Energy Boat Challenge und sicherte sich 2022 den ersten Platz im Meisterschaftsrennen. Im Jahr 2024 bewies das Team die Praxistauglichkeit der Technik, als Dahu den Genfer See von Lausanne nach Évian überquerte. Dabei demonstrierte das Boot das große Potenzial von Wasserstoff als emissionsfreier Energiequelle für den Schiffsantrieb. Dieser Erfolg bildete die Grundlage für das nächste Projekt von SSB – den Renewable Energy Foiler (REF).

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Konsequent weiterentwickelt: Renewable Energy Foiler

Der REF ist eine technische Weiterentwicklung von Dahu. Bei diesem Dreipersonenboot wird der Wasserstoffantrieb durch Solarenergie ergänzt, was zu einem hocheffizienten Hybridantrieb in Bezug auf Geschwindigkeit und Reichweite führt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35 Knoten (65 km/h) und einer Reichweite von 160 bis 250 km setzt das Boot neue Maßstäbe in der maritimen Mobilität.

Seit Sommer 2024 befindet sich der REF im Bau und tritt nun in die entscheidende Phase der elektronischen Integration ein. Das Ziel des Projekts ist klar: Im Frühjahr soll der REF vor der atemberaubenden Kulisse der Schweizer Alpen über den See gleiten und bei der Monaco Energy Boat Challenge 2026 auf einer internationalen Bühne präsentiert werden.

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Zentrale Herausforderung: geeignetes CAN-Kommunikationskabel

Eine der zentralen Herausforderungen bei der Entwicklung des Swiss Solar Boat bestand in der Auswahl eines geeigneten CAN-Kommunikationskabels, das den hohen technischen Anforderungen des Projekts entsprach. Das Kabel musste nicht nur über 2 oder 4 Adern verfügen und gut gegen Störsignale abgeschirmt sein, sondern auch einen ausreichend dünnen Außendurchmesser aufweisen, um problemlos in die Kabelverbinder des Bootes zu passen. Diese speziellen Anforderungen schränkten die Auswahlmöglichkeiten erheblich ein. Mit der Unterstützung der Expertinnen und Experten der Lapp Swiss AG konnte jedoch eine passende Lösung gefunden werden und Lapp lieferte eines der wenigen Kabel, die alle technischen Kriterien erfüllte.

Außer den CAN-Kommunikationskabeln kamen weitere Produkte von Lapp zum Einsatz. Kabelverschraubungen in verschiedenen Größen wurden verwendet, um die Kabel sicher durch die Abteilwände des Bootes zu führen und gleichzeitig eine wasserdichte Trennung zu gewährleisten – ein wesentliches Feature, um die empfindliche Elektronik vor äußeren Einflüssen zu schützen. Darüber hinaus spielten Kabelschuhe eine wichtige Rolle, indem sie die stromintensiven Komponenten des Bootes zuverlässig mit dem elektrischen System verbanden. Dank einer zuverlässigen und schnellen Lieferung der benötigten Komponenten, konnte das Projekt zügig ohne nennenswerten Zeitverlust umgesetzt werden.

Swiss Solar Boat: mehr als ein technisches Vorhaben

Das Swiss Solar Boat Projekt profitierte von der Unterstützung durch Partner wie Lapp, die durch die Bereitstellung zentraler Komponenten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung des Betriebs und der Effizienz des Projekts leisteten.

Das Swiss Solar Boat ist jedoch mehr als nur ein technisches Vorhaben – es ist eine Vision, die von einem Team engagierter Studierenden mit Kreativität und technischer Expertise vorangetrieben wird. Durch partnerschaftliche Kooperation mit Industrieunternehmen hat das Projekt bewiesen, dass innovative Ideen und die passenden technischen Komponenten die Grenzen des Möglichen erweitern können.

Die Kombination aus technologischen Entwicklungen wie Foils, Wasserstoffantrieb und nachhaltiger Konstruktion sowie die internationale Präsentation auf der Monaco Energy Boat Challenge machen das Swiss Solar Boat zu einem Vorbild für die zukünftige Entwicklung im maritimen Sektor – und lassen auf weitere spannende Projekte hoffen.

U.I. Lapp GmbH
70565 Stuttgart
www.lapp.com



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