Navigationsdienste geraten zunehmend in den Fokus feindlicher Attacken. Europas Antwort: neue Technologien, die mit der Celeste-Mission erprobt werden sollen.
Weniger ist mehr: Sollte diese Binsenweisheit ausgerechnet bei Stadtplänen für Radfahrer zutreffen? Üblicherweise ist in solchen Plänen jeder Radstreifen, jede geöffnete Einbahnstraße und Sackgasse verzeichnet. Verwirrt das nur? Der Geograph Michael Graham hat deshalb Karten entwickelt, die wie U-Bahn-Pläne aussehen.
Das ist eine Klingel. Und eine Lampe. Navigieren kann das Ding auch. Und Alarm schlagen, wenn ein Fahrrad gestohlen wird. Shoka Bell heißt der Alleskönner in Klingelform. Und klingeln kann die Klingel besonders gut – der Lautstärke des Verkehrs angepasst. Unüberhörbar für Autos.
Schild übersehen? Wo war die Röntgenabteilung? Wo fliegt die Austrian ab? Es gibt Kliniken wie in Aachen oder der Flughafen Frankfurt, die gleichen einer Kleinstadt. Verlaufen garantiert. Hilfe kommt aus Dresden: Fraunhofer-Forscher haben eine App entwickelt, die durch Gänge, Flure, Räume und Etagen navigiert. Und wie findet Apple diese Idee?
Auf dem Vorfeld eines Flughafens wuseln jede Menge Fahrzeuge herum. Busse transportieren Passagiere, Schlepper mit Anhängern das Gepäck. Pannen bleiben da nicht aus. Mit einem neuartigen Ortungssystem soll künftig alles besser fluppen. Basis dafür ist das europäische Satellitensystem Galileo.
Die Leistung der Monarchfalter verblüfft Forscher jeden Herbst: Die Schmetterlinge fliegen Tausende Kilometer in den Süden und landen punktgenau in ihren Winterquartieren. Ihr Geheimnis: Sie orientieren sich an der Neigung des Erdmagnetfelds und dem Lauf der Sonne.