Firmeninterviews 17.12.2015, 15:41 Uhr

Festo AG & Co. KG

Die Festo AG ist ein führendes Unternehmen der Automatisierungstechnik mit rund 17.800 Mitarbeitern weltweit. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Esslingen beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Qualifikation. Sowohl in der Festo Academy für Mitarbeiter als auch auf dem freien Markt mit der Festo Didactic, die für industrielle Aus- und Weiterbildung zuständig ist.

Kontakt für Bewerber

Boris Wörter

Boris Wörter

Boris Wörter
Senior Vice President

Leitung Global HR Product
Supply and Head Office
www.festo.de/karriere

 

 

Herr Wörter, wieso sollten sich Ingenieure gerade bei Festo bewerben?

Auf der einen Seite sind wir ein ausgezeichneter Top-Arbeitgeber. Jährlich erhalten wir verschiedenste Siegel und sind auch 2014 / 2015 wieder von Trendence unter Europas 500 Top-Arbeitgebern gelistet worden. Auf der anderen Seite bieten wir hervorragende Arbeitsbedingungen, etwa in unserem gerade eröffneten AutomationCenter in Esslingen oder unserer Technologiefabrik Scharnhausen. Daneben punktet Festo beim Thema Vergütung. Darüber hinaus gibt es – je nach Standort – Fitnessräume für die Belegschaft und als Familienunternehmen können wir die nötigen Freiräume einräumen etwa durch vielfältige Arbeitszeitmodelle.

Mit welchem Einstiegsgehalt kann ein Ingenieur bei Festo rechnen?

Wir sind tarifgebunden, bezahlen aber übertarifliche Zulagen und bieten Sozialleistungen vom Betriebssport bis zum Ausflugsgeld an. Genaue Zahlen sind hier schwer darstellbar: Das kommt ganz darauf an, ob er als Bachelorand, Masterabsolvent oder promovierter Ingenieur zu uns kommt. Wir bieten aber über den monetären Aspekt hinaus ein attraktives Gesamtvergütungspaket an.

Und wie finden Ingenieure den Einstieg bei Festo?

Für Studierende besteht die Möglichkeit, über Praktika oder Abschlussarbeiten Festo als Arbeitgeber kennenzulernen. Allein in Deutschland beschäftigen wir jährlich über 300 Praktikanten Bacheloranden- und Masteranden. Wir bieten aber auch die Möglichkeit eines dualen Bachelorstudiums – zum Beispiel in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg oder der ASW Berufsakademie Saarland. Immer beliebter werden auch Traineeprogramme und den klassischen Direkteinstieg gibt es natürlich auch.

Was muss ein Bewerber denn ergänzend zur fachlichen Qualifikation mitbringen?

Wichtig ist vor allem der Antrieb, etwas bewegen und gestalten zu wollen. Um Festo als innovatives Unternehmen voranzubringen, ist es wichtig, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Bewerber bei Festo sollten interdisziplinär denken und handeln können, das bedeutet sie sollten sich in andere Disziplinen hineinversetzen können. Hintergrund ist: Unsere Produkte sind hoch komplex und vereinen in der Entwicklung unterschiedliche Kompetenzen. Teamfähigkeit ist daher unersetzlich. Darüber hinaus ist Festo global aktiv – das heißt Bewerber sollten ein globales Mindset mitbringen, begeisterungsfähig sein und ein Gespür für Trends aufweisen.

Wie kann man das in einer Bewerbung darstellen?

Uns ist wichtig, dass der Bewerber deutlich macht, warum er gerade zu Festo kommen möchte und welchen Mehrwert er dem Unternehmen bieten kann. Mit rein „ich“-bezogenen Angaben sollte man sich dagegen eher zurückhalten.

Gehen Sie auch direkt auf Kandidaten zu?

Es gibt zwei Wege zu Festo: Entweder Bewerber entdecken uns oder wir entdecken sie. Man kann sich also klassisch über unsere Stellenangebote im Internet bewerben. Zudem durchsuchen wir selbst den Arbeitsmarkt. Hier spielen soziale Medien, wie beispielsweise Xing, eine große Rolle. Wir treten mit potenziell interessanten Personen direkt in Kontakt – sofern diese das in Ihren Profileinstellungen wünschen.

Bietet Festo seinen Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten?

Hoch flexible Arbeitszeitregelungen haben wir schon seit Langem, etwa durch Gleitzeitkonten. Das ist ein bewährtes Instrument großer Flexibilität bei Festo. Wir ermöglichen jedem Mitarbeiter, individuell seine persönliche Work-Life-Balance zu gestalten, beispielsweise durch Teilzeitmodelle, Home-Office, Telearbeit oder auch ein Langzeitkonto.

Welche Angebote machen Sie Ingenieurinnen?

An unseren deutschen Standorten beschäftigen wir bereits ca. 30 % Frauen und 70 % Männer. Das ist für ein technisches Unternehmen eine gute Quote. Wir arbeiten aktiv daran, diese zu halten, bzw. auszubauen, etwa mit unserem Stipendium für junge Frauen. Damit unterstützen wir Masterstudentinnen der Fachrichtungen Mechatronik und Elektrotechnik  – sowohl finanziell als auch durch einen persönlichen Ansprechpartner im Unternehmen. Dieser qualitative Aspekt eines persönlichen Mentors zeichnet das Stipendium aus.

Können Mitarbeiter bei Festo ins Ausland?

Wir haben nicht nur Gesellschaften in über 60 Ländern, sondern auch Wertschöpfung im Ausland. Dementsprechend haben sich die Zahlen unserer Expatriates in den letzten Jahren nahezu verdreifacht. Wir treiben damit den Wissenstransfer und die Vernetzung unserer globalen Strukturen voran.

In welchen Bereichen arbeiten Ingenieure bei Festo?

Ganz zentrale Einsatzbereiche für Ingenieure bei Festo sind die Produktentwicklung und die Forschung sowie die Soft- und Hardwareentwicklung oder auch der technische Direktvertrieb. Denn unsere Vertriebsmitarbeiter brauchen eine technische Ausbildung, um mit den Kunden individuelle technische Lösungen bewerten zu können. Auch in der Produktion haben wir sogenannte Industrial Engineers, speziell in der Supply Chain. Wirtschaftsingenieure werden an verschiedenen Stellen mit betriebswirtwirtschaftlichem Schwerpunkt beschäftigt. In der Festo Didactic entwickeln Ingenieure technische Aus- und Weiterbildungslösungen.

Die Festo Didactic ist Teil des Lernunternehmens Festo. Was steckt dahinter?

Um unser internes Wissen rund um die Automation in den Markt zu bringen gründeten wir die Festo Didactic. Sie ist Weltmarktführer der industrielle Aus- und Weiterbildung in sämtlichen Technologiebereichen der Fabrik- und Prozessautomatisierung – an Schulen und Universitäten sowie weiteren Bildungseinrichtungen und Unternehmen.

Aus dem Gedanke des Lernunternehmens ist die Festo Academy, ein Fortbildungszentrum für Mitarbeiter am Standort, entstanden – aber auch das Festo Lernzentrum im saarländischen St. Ingbert. Im Lernzentrum Saar bieten wir sämtliche Qualifizierungsmaßnahmen unsere Mitarbeiter im Saarland als auch für externe Teilnehmer der gesamten Region. Darüber hinaus gibt es für unsere Mitarbeiter die sogenannte Virtual Academy, eine Onlineplattform, die ein umfangreiches Angebot an Webbased Trainings bündelt.

 

Von Lisa Schneider

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