Neue Multinorm-Schutzkleidung mit nachhaltigem Materialmix
Mit der Kollektion Multinorm Green erweitert der Arbeitskleidungshersteller Fristads sein Angebot an Multinorm-Schutzkleidung. Die Produktlinie kombiniert verschiedene Schutzfunktionen mit einem hohen Anteil nachhaltigerer Materialien sowie elastischen Geweben. Die neue Kollektion ist die weltweit erste Multinorm-Arbeitskleidung mit einer Environmental Product Declaration (EPD) und unterstreicht damit Fristads’ Position als Vorreiter für nachhaltige Innovationen im Bereich Workwear.
Hochleistungs-Stretch-Materialien sorgen für große Bewegungsfreiheit.
Foto: Fristads
„Multinorm-Arbeitskleidung zählt zu den technisch anspruchsvollsten Produktkategorien in der Entwicklung. Lange Zeit galt es als schwierig, hohe Sicherheitsanforderungen mit nachhaltigeren Materialien zu verbinden“, sagt Petra Öberg Gustafsson, Managing Director bei Fristads. „Mit Multinorm Green wollten wir zeigen, dass sich diese Anforderungen miteinander vereinbaren lassen.“
Entwicklung der Materialien
Die Kollektion wurde über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren entwickelt und getestet. Dabei arbeitete Fristads nach eigenen Angaben auch mit Materiallieferanten zusammen, um neue Gewebekonzepte für Multinorm-Schutzkleidung zu entwickeln. Das zentrale Material der Kollektion ist für bis zu 100 Industriewäschen zertifiziert und besteht unter anderem aus Bio-Baumwolle und rückverfolgbarem Lyocell. Ergänzt wird es durch Stretchmaterialien sowie Ripstop-Gewebe in besonders beanspruchten Bereichen, um Bewegungsfreiheit und mechanische Belastbarkeit zu unterstützen.
Schutzfunktionen und Lebensdauer
Multinorm Green ist als umfassendes Schutzsystem konzipiert: Hosen, Latzhosen, Overalls, Jacken und Oberteile lassen sich je nach Bedarf kombinieren und im Layering-Prinzip tragen. Die Kollektion richtet sich an Fachkräfte in Hochrisikobereichen und bietet inhärenten Schutz vor Hitze und Flammen, Lichtbogen, elektrostatischer Aufladung und flüssigen Chemikalien sowie gleichzeitig hohe Sichtbarkeit.
Der Schutz ist direkt in die Fasern integriert und bleibt über die gesamte Lebensdauer der Kleidung erhalten. Im Einklang mit der Entscheidung von Fristads, schädliche „Ewigkeitschemikalien“ zu vermeiden, ist die Kollektion PFAS-frei und nach Oeko-Tex-Standard 100 zertifiziert – dem weltweit führenden Standard für schadstoffgeprüfte Textilien.
Umweltinformationen über den Produktlebenszyklus
Ein weiteres Merkmal der Kollektion ist die Bereitstellung von Umweltproduktdeklarationen (EPDs) für jedes Kleidungsstück. Diese enthalten unabhängig geprüfte Angaben zu CO₂-Emissionen und Wasserverbrauch über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. „Wir halten es für wichtig, Nachhaltigkeitsaspekte transparent und messbar darzustellen“, sagt Lena Bay Højland, Product Director bei Fristads. Die EPDs sollen Unternehmen unter anderem bei Beschaffungsentscheidungen sowie beim Reporting indirekter Emissionen (Scope 3) unterstützen.
Der Großteil der Produkte der Multinorm-Green-Kollektion soll ab Herbst 2026 verfügbar sein.
(Fristads/Annika Hilse)




