Verbände, Politik und Industrie haben die vierte industrielle Revolution ausgerufen. Industrie 4.0 propagiert das Zusammenwachsen moderner Informationstechnik mit klassischen industriellen Prozessen. Grundlage sind cyberphysische Systeme (CPS), die eigenständig Informationen aufnehmen, Aktionen auslösen und sich wechselseitig steuern können. Das Thema war auf der diesjährigen SPS/IPC/Drives in aller Munde.
Naturgemäß ist die Stahlproduktion energieintensiv und schmutzig. Betreiber und Entwickler setzen jedoch vieles daran, die Emissionen und den Ressourcenverbrauch kontinuierlich zu verbessern. Auf einer internationalen Konferenz wurden kürzlich in Mexiko-Stadt aktuelle Lösungen vorgestellt. Dort wurde deutlich, dass Klimaschutz längst nicht nur ein Europäisches Thema ist.
Intelligente Materialien oder Smart Materials lassen sich durch Anlegen von elektrischen oder magnetischen Feldern schalten, strecken oder verkürzen – hier öffnen sich für Automatisierer und Mechatroniker breite Anwendungsfelder. Am Würzburger Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) trafen sich kürzlich Experten zu einem Erfahrungsaustausch.
Es wird für Unternehmen immer wichtiger,den Energie- und Ressourcenverbrauch in Produktionsanlagen zu senken. Denn nur wer die aktuelle EU-Richtlinie zum Energiemanagement von Anlagen erfüllt, kann künftig noch Energie steuerbegünstigt einkaufen. Dies gilt insbesondere für die Getränkeindustrie, wo die Reduzierung des Energiebedarfs mit 20 % beziffert wird.