Ein selbstfahrendes Auto ohne Fenster: Shiwa legt in Sachen autonomes Fahren noch einen drauf. Das Auto aus Turin macht wohl den meisten Fahrern – nein besser Mitfahrern – eher Angst. Doch Shiwa könnte einen Blick auf die Zukunft des Automobils sein.
Auf dem Vorfeld eines Flughafens wuseln jede Menge Fahrzeuge herum. Busse transportieren Passagiere, Schlepper mit Anhängern das Gepäck. Pannen bleiben da nicht aus. Mit einem neuartigen Ortungssystem soll künftig alles besser fluppen. Basis dafür ist das europäische Satellitensystem Galileo.
Frisch verliebt macht es einem nichts aus, wenn der andere früher aufsteht. Stellt sich aber der Alltag ein, kann das Wecksignal auf der anderen Bettseite ganz schön nervig werden. US-Ingenieure haben einen Wecker entwickelt, der ganz gezielt nur eine Person aus dem Schlaf holt – mit einem fokussierten Strahl aus Licht und Ton.
Der Mars hat nicht nur an den Polkappen Wasser. Auch im Boden schlummern gigantische Eisvorkommen. Die Quelle der kostbaren Flüssigkeit sind verborgene Gletscher. Dänische Wissenschaftler haben Tausende davon entdeckt. Das Gletscher-Eis würde reichen, um den ganzen Planeten mit einer ein Meter dicken Schicht zu bedecken.
Bald soll es eine Kombination aus Longboard und Kinderwagen auf dem Markt geben. Das Riesen-Plus dabei: Vater oder Mutter können sich auspowern, während sie das Kind von A nach B kutschieren. Ist allerdings nur etwas für supersportliche Eltern.
Ab Dezember sollen in der Hamburger Innenstadt drei Elektro-Hybridbusse fahren – umweltschonend und leise. Eine Akkuladung reicht für sieben Kilometer. Das Aufladen an Terminals von Siemens dauert nur sechs Minuten.
Amerikanische Forscher haben eine künstliche Hand konstruiert, die fühlen kann: Menschen mit Amputationen nehmen Vibrationen wahr, ertasten verschiedene Materialien und pflücken sogar Weintrauben.
Geckos müssen den Winkel ihrer Hafthaare nur minimal verändern, um sich von der Oberfläche zu lösen. Das haben US-Forscher herausgefunden, die dem Lösemechanismus der Füße auf die Schliche kommen wollten. Sie fanden auch einen Nebeneffekt: Die Geckos gewinnen beim Loslösen Energie.
Seepocken sondern einen Leim ab, der unter Wasser an Schiffen oder Walen felsenfest hält. Britische Wissenschaftler haben jetzt enträtselt, wie der stärkste natürliche Superkleber funktioniert: Die Krebstiere wenden einen biochemischen Trick an.
Um ganze Brückendecks vorspannen zu können, haben Schweizer Forscher eine Eisen-Mangan-Silizium-Legierung mit Formgedächntnis entwickelt. Eingearbeitet in Betonträger, zieht sie sich zusammen, sobald Strom hindurchfließt und die Aktivierungstemperatur von 160 Grad Celsius erzeugt.