Das Börsengeschehen scheint sich von der Realität entkoppelt zu haben. Während in unseren Innenstädten Totenstille herrscht, der Einzelhandel und die Gastronomie leidet und in den Krankenhäusern die Pandemie wütet, boomen die Aktienmärkte. Ist das noch normal?
Notenbanken und Staaten haben weltweit mit außergewöhnlichen Maßnahmen auf die Corona-Pandemie reagiert. Die Zinsen befinden sich auf Rekordtief. Dafür ist die Verschuldung der Staaten und Unternehmen so hoch wie niemals zuvor.
Im letzten Monat ist der Dax innerhalb kürzester Zeit wieder über 12.000 Punkte angestiegen. Doch was sind die Treiber dieser Entwicklung und wie nachhaltig ist der Anstieg?
Die Corona-Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf die Konjunktur und die Börsen: Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft hat dazu geführt, dass die Aktienkurse innerhalb kurzer Zeit abgestürzt sind. Doch Angst ist erfahrungsgemäß kein guter Berater.
Viele Privatanleger machen an der Börse immer wieder dieselben Fehler. Der Lerneffekt ist leider verschwindend gering. Der Hauptgrund dafür ist die menschliche Psyche. Nur wenige Anleger können sich frei machen von Angst oder Euphorie. Dagegen hilft nur Disziplin. Vier wichtige Regeln können helfen.