Telematiksysteme ermöglichen es Disponenten und Frachtkunden jederzeit, die aktuelle Position des Fahrzeugs, den Zustand der Ware und die wahrscheinliche Ankunftszeit beim Kunden am Bildschirm abzulesen.
Bei der Umsetzung des Konzepts von „Industrie 4.0“ in die Realität wird sich die deutsche Industrie ausgiebig mit der Entwicklung und Handhabung cyber-physikalischer Systeme befassen müssen, denn diese gelten als eines der Kernelemente der propagierten nächsten industriellen Revolution. Aber wächst die damit verbundene Komplexität den Ingenieuren nicht über den Kopf? Mit Fragen dieser Art befasste sich der Branchenkongress „Automation 2012“, der vorige Woche in Baden-Baden stattfand.
Nichts Geringeres als die „vierte industrielle Revolution“ verkünden derzeit die Vordenker der deutschen Industrie. Die Vermählung moderner Produktionstechnik mit der in den Produkten „eingebetteten“ Intelligenz soll die gesamte Wertschöpfungskette umkrempeln. Auf der Hannover Messe diskutierten einige der profiliertesten Protagonisten der Industrie 4.0 am 23. April über Bedeutung, Inhalte und Folgen dieser Revolution.
Maschinenbauern und Mechatronikern ist bewusst, dass im Produkt-Engineering noch erhebliches Verbesserungspotenzial schlummert. Wie dieses zu erschließen ist und was Anwender von Lösungsanbietern erwarten, wurde auf dem „1. Benchmark-Forum Intelligentes Engineering“ Ende März deutlich. Auch auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April dürfte das ein zentrales Thema sein.