+++Anzeige+++ 06.05.2019, 09:00 Uhr

Sicher ist sicher, oder?

Was Sie bei der Auswahl von Schutzsystemen abseits der üblichen Kennwerte berücksichtigen sollten.

Flammenlose Druckentlastung mittels REMBE Q-Ball E und Q-Rohr. Foto: Rembe GmbH Safety + Control

Flammenlose Druckentlastung mittels REMBE Q-Ball E und Q-Rohr.

Foto: Rembe GmbH Safety + Control

Die verfahrenstechnischen Kenndaten des Produktes (z.B. KSt-Wert oder Pmax) und die anlagenspezifischen Randbedingungen (Volumen/Druckfestigkeit) beeinflussen die Auswahl des richtigen Schutzsystems. Das ist allgemein bekannt und bewusst. Ebenfalls achten mehr und mehr Anlagenbauer und Betreiber auf eine ordnungsgemäße Zertifizierung und Kennzeichnung der Schutzsysteme und Anlagenkomponenten.

Ein weitgehend unbeachteter Aspekt ist die Manipulationssicherheit von Schutzeinrichtungen. Die REMBE-Ingenieure finden bei Anlagenbegehungen in der letzten Zeit verstärkt Hinweise auf solche Missstände:

Schutzeinrichtungen werden außer Funktion gesetzt, elektronische Signalisierungen und Warneinrichtungen gebrückt, mechanische Elemente mit zu wenig Verbindungselementen und Schrauben gesichert. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig und sicher nicht einfach zu ergründen.

Die Schutzsysteme namhafter Hersteller wie REMBE sind daher so ausgeführt, dass ein hohes Maß an Sicherheit durch die Konstruktion vorgegeben und nicht manipulierbar ist. Beispielsweise sind Schraubverbindungen durch unlösbare Nietverbindungen ersetzt, Schrauben sind selbstsichernd und unverlierbar gestaltet.

Besonders bei komplexeren Komponenten wie Einrichtungen zur flammenlosen Druckentlastung ist das essenziell. Diese werden meistens in Innenräumen, aber immer in Einbaustellen verbaut, bei denen eine freie Entlastung, z.B. durch Berstscheiben, nicht möglich ist. Wenn allerdings der Teil, der die Entlastung zu einer flammenlosen macht, versagt oder Schwachstellen aufweist, hat das verheerende Folgen für die Umgebung, die dann Flamme und Druck der Explosion schutzlos ausgeliefert ist.

„Das Q-Rohr, die original flammenlose Druckentlastung von REMBE,  ist genau deshalb genietet, nicht geschraubt. Schrauben können sich lösen oder aber auch leicht gelöst werden. Bei einer Niete ist beides nicht ohne weiteres möglich.“ , sagt Stefan Penno, Geschäftsführer der REMBE GmbH. „Signale, Sensoren, der Trend, so viele elektrische und so wenig manuelle Sicherheitseinrichtungen wie möglich einzusetzen, kehrt sich langsam um. Das liegt einzig und allein an der Ausfallsicherheit hochwertiger, manueller Systeme, die bei elektronischen Komponenten nie zu 100% gegeben ist.“,  so Penno weiter.

Und das Q-Rohr wäre kein REMBE-Produkt, wenn es nicht noch mehr Features parat hätte: So sind die Druck tragenden Elemente flexibel miteinander verbunden, damit sie die Explosionsdruckwelle absorbieren können. „Wir haben zahlreiche Nachbauten des Q-Rohr in der täglichen Praxis gesehen, die starr verschweißt waren und bei der Druckentlastung an den Schweißnähten aufgerissen sind.“,  erklärt Penno und ergänzt: „Vergleichen sie es einfach mit den Tragflächen an einem Flugzeug. Wären die fest mit dem Rumpf verschweißt, würden sie bei Turbulenzen abbrechen. Flexibel vernietet können sie Druckschwankungen abfedern und halten extremen Belastungen bestens stand.“

Manipulationssichere, flammenlose Druckentlastung: Q-Rohr. Foto: REMBE

Manipulationssichere, flammenlose Druckentlastung: Q-Rohr.

Foto: REMBE

Neuer Maßstab im Bereich der flammenlosen Druckentlastung – Q-Ball E

Entscheidende Merkmale wie Entlastungseffektivität und Gewicht sollten grundsätzlich in die Auswahl der flammenlosen Druckentlastungseinrichtung mit einbezogen werden.

Die Neuentwicklung des REMBE Q-Ball E besitzt das Potential die flammenlose Explosionsdruckentlastung erneut zu revolutionieren.

Vorrangig für Elevatoren konzipiert, kommt beim Q-Ball E das von REMBE Ingenieur Roland Bunse entwickelte Prinzip der kontur-parallelen Entlastung zum Tragen. Eine maximale Entlastungseffektivität ist damit garantiert. Die notwendige Entlastungsfläche kann folglich auf ein Minimum reduziert werden. Der Q-Ball E qualifiziert sich zudem mit seinem extrem geringen Gewicht optimal für Anlagen mit geringer Festigkeit.

Eine integrierte Inspektionsöffnung ermöglicht eine einfache Wartung und Kontrolle. Mit dem wasserdichten Sanitary Cover ist der Q-Ball E auch bestens gegen Nässe und Staub geschützt und flexibel im Innen- oder Außenbereich einsetzbar. Bestehende Berstscheiben-Installationen können leicht mit dem Q-Ball E nachgerüstet werden.

REMBE Q-Ball E – Maximale Entlastungseffektivität bei minimalem Gewicht. Foto: REMBE

REMBE Q-Ball E – Maximale Entlastungseffektivität bei minimalem Gewicht.

Foto: REMBE

Über REMBE – die REMBE Alliance stellt sich vor

REMBE verbinden die meisten Personen mit der REMBE GmbH Safety und Control, den  Spezialisten für Explosionsschutz und Druckentlastung weltweit. Das Unternehmen bietet Kunden branchenübergreifend Sicherheitskonzepte für Anlagen und Apparaturen. Sämtliche Produkte werden in Deutschland gefertigt und erfüllen die Ansprüche nationaler und internationaler Regularien. Zu den Abnehmern der REMBE-Produkte zählen Marktführer diverser Industrien, darunter auch Nahrungsmittel-, Holz-, Chemie- und Pharmaindustrie.

Das ingenieurtechnische Know-how basiert auf mehr als 45 Jahren Anwendungs- und Projekterfahrung. Als unabhängiges, inhabergeführtes Familienunternehmen vereint REMBE Expertise mit höchster Qualität und engagiert sich weltweit in diversen Fachgremien. Kurze Abstimmungswege erlauben schnelle Reaktionen und kundenindividuelle Lösungen für alle Anwendungen: Vom Standardprodukt bis zur Hightech-Sonderkonstruktion.

 

Neben der REMBE GmbH Safety + Control mit ca. 250 Mitarbeitern weltweit, Hauptsitz in Brilon (Hochsauerland) sowie zahlreichen Tochtergesellschaften weltweit (Italien, England, Finnland, Brasilien, USA, China, Dubai, Singapur, Südafrika, Japan), firmieren auch vier weitere Unternehmen unter der Dachmarke REMBE:

Von REMBE® GmbH Safety + Control