Karosserieteile aus Aluminium 19.12.2014, 13:12 Uhr

Hydro will im Automobilsegment kräftig zulegen

Der norwegische Aluminiumhersteller Hydro treibt den Ausbau seines Autogeschäfts voran. In Deutschland will das Unternehmen in diesem Segment kurzfristig auf einen 25-prozentigen Umsatzanteil kommen. 

Aluminiumherstellung bei Hydro. 

Aluminiumherstellung bei Hydro. 

Foto: Norsk Hydro ASA

Die technischen Voraussetzungen für die Expansion sind gegeben. So kann Hydro durch die Entwicklung einer neuen Aluminiumlegierung künftig auch Karosserieteile wie Türen und Dächer aus Aluminium herstellen. Und auch wirtschaftlich sieht Hydro-Vice President Pascal Wagner gute Voraussetzungen: Der Automobilsektor sei der am stärksten wachsende Markt, sagte er den VDI nachrichten. Dank der neuen Legierung erreiche Hydro „Umformgrade, die bislang mit Aluminiumwerkstoffen nicht möglich waren – vor allem für die sogenannten Seitenteile ist das wichtig“, betonte Wagner. „Der Stahl verliert damit ein Alleinstellungsmerkmal.“

Zweite Produktionslinie in Grevenbroich

Hydro beschäftigt 6000 Mitarbeiter in Deutschland. Derzeit macht das Automobilgeschäft rund 20 Prozent der Umsätze von Hydro in Deutschland aus – nach Konzernangaben werden das im laufenden Geschäftsjahr rund 400 Millionen Euro sein. Kurzfristig soll dieser Anteil auf 25 Prozent steigen. Durch den Aufbau der zweiten Produktionslinie im Werk Grevenbroich sollen in Zukunft jährlich 200.000 Tonnen Bleche für die Autoindustrie hergestellt werden, viermal so viel wie heute. 

Fertig zum Versand: Aluminiumbänder für Fahrzeug-Karosserien im Hydro-Werk in Grevenbroich.

Fertig zum Versand: Aluminiumbänder für Fahrzeug-Karosserien im Hydro-Werk in Grevenbroich.

Foto: Norsk Hydro ASA

Durch die Herstellung von Autotüren aus Aluminium erhofft sich Hydro, schon bald weitere Karosserieteile, die derzeit aus Stahl gefertigt werden, aus Aluminium herzustellen. „Wenn die Seitenwand aus Aluminium entsteht, ermöglicht dies, ohne Mehraufwand auch das Dach aus Aluminium zu fertigen“, so Jan-Henk Brinkman, Programmleiter Automobilband in der Bonner Hydro-Entwicklung.

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