Wieder schwaches Ergebnis 23.05.2014, 13:26 Uhr

Hewlett Packard streicht weitere 16.000 Stellen

Der Umbau des Computerkonzerns Hewlett-Packard sollte zunächst 27.000 Jobs kosten, im letzten Jahr dann doch 34.000 und jetzt sollen bis zu 16.000 weitere Stellen wegfallen. Damit wären dann insgesamt 50.000 Jobs weg. Zwar ist der Umsatz des Konzerns erneut geschrumpft – trotzdem reicht es immer noch für über eine Milliarde Dollar Quartalsgewinn.

Der Umbau beim Computer-Riesen Hewlett-Packard sollte ursprünglich 34.000 Jobs kosten, doch das reicht nicht. Bis zu 16.000 weitere Stellen werden wegfallen. 

Der Umbau beim Computer-Riesen Hewlett-Packard sollte ursprünglich 34.000 Jobs kosten, doch das reicht nicht. Bis zu 16.000 weitere Stellen werden wegfallen. 

Foto: dpa/Emily Wabitsch

Zum Ende des letzten Quartals hatte HP-Firmenchefin Meg Whitman noch überraschend starke Zahlen präsentiert und erklärt, HP sei „in der besten Position seit langer Zeit“. Mit der nach den für Analysten wieder enttäuschenden Zahlen des gerade abgelaufenen Quartals angekündigten Stellenstreichung hätte die Saniererin dann jeden fünften der früher einmal 250.000 Arbeitsplätze bei HP abgebaut.

Probleme im Kerngeschäft

Die Probleme von HP liegen im Kernbereich des Traditionskonzerns bei PCs, Servern und Druckern, wo der Markt immer schwächer wird. Whitman versucht deshalb auch, für ihr Unternehmen wieder neue Geschäftsfelder zu erschließen.

So wagte sie den Gang zurück in den Tablet-Bereich und will auch in das Geschäft mit 3D-Druckern einsteigen. Ein überzeugendes Produkt aus der HP-Entwicklung ist bisher allerdings ausgeblieben. Auch in den Ausbau von Cloud-Diensten will Whitman immerhin eine Milliarde Dollar investieren.

Meg Whitman im November 2010 bei ihrer Ernennung zur HP-Chefin: Seither hat die Saniererin den Abbau von insgesamt 50.000 Stellen angekündigt. 

Meg Whitman im November 2010 bei ihrer Ernennung zur HP-Chefin: Seither hat die Saniererin den Abbau von insgesamt 50.000 Stellen angekündigt. 

Foto: dpa

Das Geschäft mit den PCs scheint sich nach den schweren Verlusten im letzten Jahr wieder zu erholen. HPs Umsatz mit Notebooks und Desktoprechnern stieg gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf fast 8,2 Milliarden Dollar, was vor allem dem Unternehmensgeschäft zu verdanken ist. Privatkunden halten sich noch sehr zurück oder sind auf Tablets umgestiegen. 

Nach dem Vorbild von IBM will HP jetzt auch seinen Fokus stärker auf das einträglichere Service-Geschäft für Unternehmen und auf Netzwerke legen.

Whitman: Der Konzernumbau liegt im Plan

In einer Telefonkonferenz betonte Whitman, der Umbau des Konzerns liege im Plan. Aber HP sehe zusätzliche Möglichkeiten, Stellen einzusparen. Außerdem gebe es personelle Veränderungen im Sparten-Management. Die ehemalige Ebay-Chefin ist seit Herbst 2011 CEO bei HP. Sie unterstrich besonders, dass die rapiden Umsatzrückgänge gestoppt seien.

Im Ende April abgeschlossenen zweiten Bilanzquartal sank der Umsatz von HP um ein Prozent auf 27,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn erreichte dabei 1,27 Milliarden Dollar nach knapp 1,08 Milliarden Dollar im Vorjahresvergleich.

Trotzdem sank der Kurs der HP-Aktie nachbörslich um 1,5 Prozent, obwohl der Gewinn eigentlich den Prognosen entsprach. Die Analysten hatten aber mehr Umsatz erwartet.

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