Nr. 3 in Europa 10.10.2013, 16:44 Uhr

Grundig-Mutter Beko will Geräteabsatz binnen fünf Jahren verdoppeln

Der Hausgerätehersteller Beko, wie der TV- und Gerätehersteller Grundig Teil des türkischen Arçelik-Konzerns, will seinen Absatz in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Das kündigte Beko-Geschäftsführer Sühel Semerci in einem Interview mit den VDI nachrichten an.

Beko-Messestand auf der Internationalen Funkausstellung Berlin: Der türkische Haushaltsgerätehersteller, die Nummer 3 in Europa, will seinen Absatz in den nächsten fünf Jahren verdoppels, sagte Beko-Geschäftsführer Sühel Semerci den VDI nachrichten.

Beko-Messestand auf der Internationalen Funkausstellung Berlin: Der türkische Haushaltsgerätehersteller, die Nummer 3 in Europa, will seinen Absatz in den nächsten fünf Jahren verdoppels, sagte Beko-Geschäftsführer Sühel Semerci den VDI nachrichten.

Foto: ICT

„Wir beabsichtigen, unsere Umsätze und Marktanteile in den nächsten fünf Jahren in Deutschland zu verdoppeln“, sagte Semerci der Zeitung. „Und für Europa sind unsere Ziele nicht viel kleiner.“ 2012 hatte Beko 4,2 Millionen Hausgeräte in Europa verkauft. Damit wurde Beko zum drittgrößten Hausgeräteanbieter in Europa und Deutschland.

Beko-Geschäftsführer Sühel Semerc: „Die Kunden legen keinen so großen Wert mehr darauf, wo das Produkt eigentlich hergestellt wird.“

Beko-Geschäftsführer Sühel Semerc: „Die Kunden legen keinen so großen Wert mehr darauf, wo das Produkt eigentlich hergestellt wird.“

Foto: Beko

Beko konkurriere in Deutschland mit den großen Wettbewerbern Miele, Siemens und Bosch. „Wir messen uns hier mit den Besten. In den letzten Jahren konnten wir unseren Bekanntheitsgrad verdoppeln und unsere Marktanteile jährlich mit dem stärksten Wachstum ausbauen.“ Dass Beko eine türkische Marke ist und auch in der Türkei hergestellt werde, sei kein Nachteil mehr. „Die Kunden legen keinen so großen Wert mehr darauf, wo das Produkt eigentlich hergestellt wird“, sagte Semerci. „Sie interessiert in erster Linie: Was kann das Produkt? Wie ist die Qualität? Und zu welchem Preis kann ich es bekommen?“

Um neue Kunden zu gewinnen, fährt die Beko-Holding zweigleisig. Die Marke Beko stehe laut Semerci „für junge Leute, die für wenig Geld sehr viel Qualität und Features haben wollen.“ Eher traditionelle Kunden spreche dagegen die Marke Grundig ein.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe der VDI nachrichten, die am 11. Oktober erscheint.

Von Axel Mörer-Funk

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