Kaufinteressent für BlackBerry gefunden 24.09.2013, 15:20 Uhr

Fairfax bietet 4,7 Milliarden Dollar für den Smartphone-Hersteller

Es gibt einen Kaufinteressenten für den angeschlagenen Smartphone-Hersteller BlackBerry. Eine Investorengruppe unter Führung des Finanzdienstleisters Fairfax Financial will das kanadische Unternehmen für 4,7 Milliarden Dollar übernehmen. 

Neues Produkt und vielleicht auch bald einen neuen Besitzer: Eine Investorengruppe unter Führung des Finanzdienstleisters Fairfax Financial will den angeschlagenen Smartphone-Hersteller BlackBerry übernehmen. 

Neues Produkt und vielleicht auch bald einen neuen Besitzer: Eine Investorengruppe unter Führung des Finanzdienstleisters Fairfax Financial will den angeschlagenen Smartphone-Hersteller BlackBerry übernehmen. 

Foto: BlackBerry

Beide Unternehmen verständigten sich darauf in einer Absichtserklärung, wie BlackBerry mitteilte. Ein Kaufvertrag ist das allerdings noch nicht: Die endgültige Kaufentscheidung soll erst am 4. November fallen. In den sechs Wochen bis zu diesem Termin will Fairfax die Bücher des Smartphone-Herstellers prüfen. So lange könnte auch noch ein anderer Käufer die Firma übernehmen.

Fairfax Financial gehören bereits zehn Prozent von BlackBerry. Mit insgesamt 7,7 Milliarden Dollar bietet die Investorengruppe neun Dollar pro Anteilsschein – das sind etwa neun Prozent mehr, als die Anteilsscheine zuletzt wert waren. Nach einem Kauf will Fairfax-Chef Prem Watsa den Konzern von der Börse nehmen, um so mehr Möglichkeiten für einen Umbau des Unternehmens zu haben.

Stornogebühr für Fairfax vereinbart

„Wir sind der Überzeugung, dass diese Transaktion ein aufregendes neues Kapitel in privatem Besitz eröffnen kann“, erklärte Watsa. Was Fairfax angeht, hat Watsa vorgesorgt: So würde Fairfax auch dann an BlackBerry verdienen, wenn sich in den kommenden sechs Wochen ein anderer Käufer fände: Laut Vereinbarung gehen dann 30 Cent pro Anteilsschein an Fairfax. Für den umgekehrten Fall, dass Fairfax vom Kauf zurücktritt, gibt es keine derartige Klausel.

BlackBerry hatte sich vor einigen Wochen selbst zum Verkauf angeboten. Im August machte das Unternehmen öffentlich, dass eine Sonderkommission Möglichkeiten für die Zukunft beleuchtet. Neben einer Partnerschaft wurde damals auch ein Verkauf genannt. 

BlackBerry hinkt der Konkurrenz hinterher

Der einstige Pionier in Sachen Smartphone hat den Anschluss verpasst: Er hinkt seinen Konkurrenten hinterher – vor allem beim Angebot von Smartphones mit Touchscreen. Das iPhone von Apple und die Android-Handys von Samsung verkaufen sich besser. Allein in den USA ist der Marktanteil BlackBerrys von früher 14 auf drei Prozent gesunken.

Erst vor wenigen Tagen stellte das kanadische Unternehmen ein neues Handy vor: Mit seinem Fünf-Zoll-Display ein großes Touchscreen-Handy. Mit herausragenden Neuerungen kann aber auch dieses Smartphone nicht aufwarten.

Zuletzt meldete das Unternehmen einen Verlust von fast einer Milliarde Dollar im zweiten Quartal des Jahres. Seit 2011 wurden auch immer wieder Beschäftigte entlassen. Erst vor wenigen Tagen war die Rede davon, dass abteilungsübergreifend 40 Prozent aller Arbeitsplätze abgebaut werden sollen (ingenieur.de berichtete).

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