Förderung für Elektroautos gefordert 11.10.2013, 07:19 Uhr

Conti: „Autos mit unserem Mikro-Hybridantrieb gehen 2016 in Serie“

Der Automobilzulieferer Continental rechnet damit, dass schon 2016 die ersten Serienfahrzeuge mit so genannten Mikro-Hybrid-Antrieben auf den Markt kommen werden.

Prototyp eines VW Golf von Continental: Das Auto ist mit Mikro-Hybrid-Technik ausgestattet, die voraussichtlich 2016 in Serie gehen wird.

Prototyp eines VW Golf von Continental: Das Auto ist mit Mikro-Hybrid-Technik ausgestattet, die voraussichtlich 2016 in Serie gehen wird.

Foto: Continental

„Wir gehen davon aus, dass 2016 erste Serienfahrzeuge mit unserer 48-V-Technik unterwegs sind und die Zahlen ab 2018 deutlich steigen“, kündigte José Avila, Vorstandsmitglied Division Powertrain bei Continental, im Gespräch mit den VDI nachrichten an.

Der von Continental entwickelte „48 Volt Eco Drive“ verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku in der Größe einer herkömmlichen Autobatterie. „Schon 10 Ah Kapazität reichen für effiziente Bremsenergie-Rückgewinnung aus. Da das System schon beim Ausrollen rekuperiert und die Geschwindigkeit beim „Segeln“ hält, sind zu sehr vertretbaren Mehrkosten 13 % CO2-Reduktion möglich“, so Avila.

Continental-Manager José Avila: Mikro-Hybrid-Technik geht 2016in Serie.

Continental-Manager José Avila: Mikro-Hybrid-Technik geht 2016in Serie.

Foto: Continental

Avila ist wenig zuversichtlich, dass sich die aktuellen, zu teuren Hybridantriebe in kleineren Volumenmodellen durchsetzen werden. „Die Kosten sind und bleiben das große Thema”, so Avila. „Obwohl wir hart an der Kostenreduzierung und Miniaturisierung arbeiten, werden sich Voll- und Plug-in-Hybride aus unserer Sicht vorerst nur im Premiumsegment durchsetzen.”

Vorerst skeptisch bleibt Continental, dass sich rein elektrische Fahrzeuge bald in größerer Zahl durchsetzen werden. Dazu bedürfe es staatlicher Förderung. „Inzwischen sind wir überzeugt, dass batterie-elektrische Fahrzeuge starken Anschub von staatlicher Seite brauchen“, sagte Avila den VDI nachrichten. „Bleibt dieser aus, sind Hybride – egal in welcher Form – einfach die kundengerechtere Lösung.“

Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe der VDI nachrichten, die am 11. Oktober erscheint.

Top Stellenangebote

TopHeads GmbH & Co. KG-Firmenlogo
TopHeads GmbH & Co. KG Sales & Project Manager (m/w) Hamburg
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH)-Firmenlogo
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH) Professur (W2) "Gas- und Wärmenetze" Leipzig
Danmarks Tekniske Universitet (DTU)-Firmenlogo
Danmarks Tekniske Universitet (DTU) Professor in Intelligent Robotics and Control Kgs. Lyngby (Dänemark)
Kölner Verkehrs-Betriebe AG-Firmenlogo
Kölner Verkehrs-Betriebe AG Ingenieur Fahrzeugtechnik (w/m) Projekt Elektrobusse Köln
Kölner Verkehrs-Betriebe AG-Firmenlogo
Kölner Verkehrs-Betriebe AG Ingenieur Elektrotechnik (w/m) Projekt Elektrobusse Köln
Kölner Verkehrs-Betriebe AG-Firmenlogo
Kölner Verkehrs-Betriebe AG Projektsteuerer / Projektmanager (w/m) Projekt Elektrobusse Köln
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt-Firmenlogo
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Referentin / Referent im Referat "Straßenverkehrsrecht, Verkehrssicherheit, Gefahrgutrecht" Magdeburg
Zühlke Engineering GmbH-Firmenlogo
Zühlke Engineering GmbH Entwicklungsingenieur (m/w) Elektronik Eschborn
OBERMEYER Planen + Beraten GmbH-Firmenlogo
OBERMEYER Planen + Beraten GmbH Ingenieur (m/w) Projektleitung Versorgungstechnik Berlin
avitea GmbH-Firmenlogo
avitea GmbH Testingenieur (m/w) Lippstadt