Studie des Weltwirtschaftsforums 05.09.2013, 10:13 Uhr

Deutschland eines der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt

Deutschland ist eines der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt. Im aktuellen Ranking des Weltwirtschaftsforums ist Deutschland auf Rang 4 aufgestiegen. Zu den Gründen zählt die Innovationskraft deutscher Unternehmen. Vergleichsweise schlecht schneiden Bildungssystem und Arbeitsmarkt ab.

Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen ist nach einer Studie des Weltwirtschaftsforums die große Stärke Deutschlands. Im neuesten Ranking hat sich Deutschland auf Rang 4 der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt verbessert. Im Bild die Motorradproduktion bei BMW.

Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen ist nach einer Studie des Weltwirtschaftsforums die große Stärke Deutschlands. Im neuesten Ranking hat sich Deutschland auf Rang 4 der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt verbessert. Im Bild die Motorradproduktion bei BMW.

Foto: BMW

Deutschland hat sich im Global Competitivness Report 2013-2014 des Weltwirtschaftsforums (WEF) im Vergleich zum Vorjahr um zwei Ränge nach oben gearbeitet und belegt nun Rang vier unter 148 Ländern. Der Studie zufolge zählen die deutschen Unternehmen zu den innovativsten der Welt. Und das sei einer der Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Zukunft. Auf Platz eins der Rangliste der wettbewerbsfähigsten Länder schaffte es die Schweiz, gefolgt von Singapur und Finnland.

Stärke einer Volkswirtschaft zunehmend abhängig von Innovationskraft

Die Fähigkeit einer Volkswirtschaft, Wohlstand zu generieren, sei immer stärker von Innovation abhängig, erklärt Klaus Schwab, Gründer und Executive Chairman des WEF. „Meine Vorhersage lautet, dass wir langsam aber sicher nicht mehr zwischen Industriestaaten und weniger entwickelten Ländern unterscheiden werden, sondern stattdessen eher von innovationsreichen und innovationsarmen Ländern sprechen werden.“

Deswegen sei es unabdingbar, dass Privatwirtschaft, öffentliche Hand und Zivilgesellschaft in enger Zusammenarbeit innovationsfreundliche Bildungssysteme und Rahmenbedingungen schaffen. Hier liegt Deutschland allerdings hinter dem Spitzenfeld lediglich auf Platz 23. Als verbesserungsfähig stuft die Studie zudem den Arbeitsmarkt ein, der aktuell recht unflexibel sei.

Zweifel an makroökonomischer Stabilität der USA

Die USA, im Ranking hinter Deutschland auf Platz fünf, gehören laut Studie weltweit zu den führenden Ländern, was die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen bis zur Marktreife betrifft. Zurückzuführen sei dieses gute Abschneiden darauf, dass Unternehmensführer US-amerikanische Finanzmärkte als wieder stabiler ansehen und mehr Vertrauen in staatliche Institutionen fassen.

Finnland vor Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Großbritannien sind die wettbewerbsfähigsten Länder in der EU. Am Ende des Rankings des Weltwirtschaftsforums liegen Griechenland, die Slowakei und Rumänien.

Finnland vor Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Großbritannien sind die wettbewerbsfähigsten Länder in der EU. Am Ende des Rankings des Weltwirtschaftsforums liegen Griechenland, die Slowakei und Rumänien.

Foto: Weltwirtschaftsforum

In Bezug auf die makroökonomische Stabilität der USA bestehen allerdings schwerwiegende Bedenken: Die USA erreicht nach diesem Kriterium unter den 148 Volkswirtschaften lediglich Rang 117.

Nur acht afrikanische Länder südlich der Sahara schaffen es unter die Top 100

Die Volksrepublik China führt weiterhin die fünf BRICS-Staaten an und erreicht Platz 29, gefolgt von Südafrika (53.), Brasilien (56.), Indien (60.) und Russland (64.). Die Entwicklungsländer Asiens geben ein gemischtes Bild ab: Während Malaysia einen guten Rang 24 belegt, landen am Ende der Rangliste die Länder Nepal (117.), Pakistan (133.) und Timor-Leste (138.). Lediglich acht afrikanische Länder südlich der Sahara schaffen es unter die Top 100. Dies zeige deutlich, dass es umfassender Bemühungen in jeder Hinsicht bedarf, die Wettbewerbsfähigkeit Afrikas zu verbessern, so die Studie.

12 Kategorien zeichnen das Bild der Volkswirtschaften

Das Weltwirtschaftsforum arbeitet mit folgenden 12 Kategorien, um die Wettbewerbsfähigkeit der Länder zu vergleichen: Institutionen, Infrastruktur, makroökonomisches Umfeld, Gesundheit und Grundschulbildung, Hochschulbildung und Ausbildung, Effizienz der Gütermärkte, Arbeitsmarkteffizienz, Entwicklungsgrad der Finanzmärkte, technologischer Entwicklungsgrad, Marktgröße, Entwicklungsgrad der Unternehmen und Innovation.

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