Start-up-Portrait 03.09.2014, 12:00 Uhr

Sumtu: Flirten ohne Angst vor Zurückweisung

Fast jeder hat schon einmal eine umwerfende Person in einem Café oder einer Bar ins Auge gefasst, die man aus Angst vor Zurückweisung nicht angesprochen hat. Wieder allein zu Hause angekommen, ist der Ärger über die – mal wieder – vertane Chance auf Zweisamkeit groß. Mit sumtu riskiert man nie wieder, den Partner fürs Lebens zu verpassen.

Die App arbeitet dabei mit der neuesten iBeacon-Technologie: Befinden sich innerhalb eines Umkreises von bis zu 30 Metern mehrere sumtu-Nutzer an einem Ort, so weist die App darauf hin. Erst wenn beide per Klick Interesse aneinander bekunden, kommt ein sumtu-Chat zustande. Ist einer der beiden nicht interessiert, erfährt er auch nie von der Anfrage des anderen. 

„Findet man etwa einen Kollegen besonders nett, können nicht erwiderte Avancen zu einer sehr unangenehmen Situation im Büro führen, die die Atmosphäre nachhaltig beeinflusst. Um dies zu vermeiden und zusammenzubringen, was zusammen gehört, haben wir sumtu erfunden“, erklärt Gregor Amon, Geschäftsführer von sumtu. 

Die Inspiration kam Amon aufgrund einer eigenen Herzschmerz-Erfahrung zu Schulzeiten. Verliebt in eine Mitschülerin, traute er sich beim gemeinsamen Lernen für eine Klausur nicht, ihr seine Gefühle zu zeigen. Erst Jahre später fand er durch eine Freundin heraus, dass sich die damalige Lernpartnerin nichts sehnlicher gewünscht hätte, als dass er sie am besagten Nachmittag geküsst hätte. Aufgrund dieser Erfahrung kam die Idee zur App, die zwei der größten Ängste vieler Menschen bekämpft: allein zu sein und zurückgewiesen zu werden.

Doch nicht nur mit der intelligenten Umfeld-Suche kann man durch sumtu die Liebe seines Lebens finden: Eine gezielte Suche nach bestimmten Personen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe befinden, ist ebenfalls möglich. Alles, was man dafür braucht, ist der Name des Schwarms und ein weiterer Parameter, wie zum Beispiel eine bei sumtu hinterlegte Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder das Autokennzeichen.

Ein zusätzlicher Vorteil der iBeacon-Technologie ist, dass diese auf das nähere Umfeld ausgelegt ist. So sehen sich die Nutzer face-to-face und geben sich innerhalb der App nicht – wie bei anderen Alternativen – als jemand anderes aus. Auf diese Weise gibt es keine bösen Überraschungen.

Das Design der App, für das der zweite Gründer, Andreas Karré, zuständig ist, zeichnet sich durch seine intuitive und nutzerfreundliche Bedienung aus. In nur wenigen Schritten hat man sein Profil ausgefüllt und kann sich ohne Vorkenntnisse auf Flirtsuche begeben.

Bislang wurde die App aus privaten Mitteln der zwei Geschäftsführer finanziert. Um die App weiter zu verbessern, damit diese gezielt Amor spielen kann, setzen sie zukünftig auf Crowdfunding. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies unter folgendem Link tun: https://www.indiegogo.com/projects/sumtu-connecting-hearts

Ein Beitrag von:

  • Stefan Asche

    Stefan Asche

    Redakteur VDI nachrichten
    Fachthemen: 3-D-Druck/Additive Fertigung, Konstruktion/Engineering, Logistik, Werkzeugmaschinen, Laser

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