Markttrends 15.01.2013, 12:16 Uhr

Studie: Firmen setzen auf Open Innovation

Fast zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland stellen ihr eigenes Geschäftsmodell regelmäßig auf den Prüfstand und passen es an neue Gegebenheiten an. Zu diesem Ergebnis kommt der „Managementkompass Neue Geschäftsmodelle“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem FAZ-Institut.

„Früher konnte ein einmal etabliertes Geschäftsmodell eine Firma erfolgreich durch mehrere Jahrzehnte tragen. Diese Zeiten sind vorbei“, sagt Michael Hagedorn, Leiter des Innovationsmanagements bei Steria Mummert Consulting: „Firmen wie Neckermann, Schlecker und Q-Cells sind gescheitert, weil sie zu lange an einem überholten Geschäftsmodell festgehalten und sich nicht rechtzeitig an veränderte Rahmenbedingungen angepasst haben.“ In den letzten Jahren haben sich mehrere neue Geschäftsmodelltypen etabliert.
Ganz vorne steht bei Deutschlands Unternehmen die sogenannte Open Innovation. Fast drei Viertel der Befragten schätzen diesen Ansatz als wichtig für ihr eignes Unternehmen ein. Open Innovation bedeutet, dass die Firmen bei der Entwicklung neuer Ideen systematisch mit externen Partnern kooperieren. Das können sowohl andere Firmen als auch die eigenen Kunden sein. Auf Platz zwei folgt mit 54 Prozent die Modularisierung, das Ausgliedern einzelner Komponenten eines alten Geschäftsmodells zur Wiedereingliederung mit anderer Vernetzung in ein neues. 44 Prozent setzen auf den Typus „Long Tail“, das bedeutet den Vertrieb vieler Nischenprodukte. Der von den Unternehmen als besonders wichtig eingestufte Open-Innovation-Ansatz führt aber nicht automatisch zum Erfolg. „Wichtig ist, dass sich die Partner sinnvoll ergänzen“, sagt Innovationsexperte Michael Hagedorn, „ihre Stärken sollten in unterschiedlichen Bereichen liegen. Durch die Verknüpfung der Kompetenzen erlangen beide Seiten dann einen Wettbewerbsvorsprung. Neben einem Wissenstransfer zum gegenseitigen Vorteil können beide Partner so auch ihre Sichtbarkeit am Markt verstärken und gleichzeitig ihre Risiken mindern.“

 

Von Peter Schwarz

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