Midemlab 2014 04.02.2014, 16:06 Uhr

Selbstgetanzte Musik gewinnt Start-up-Wettbewerb

Drei junge deutsche Unternehmen waren unter den 30 Finalisten des internationalen Start-up-Wettbewerbs Midemlab, der jedes Jahr als Teil der weltgrößten Musikmesse midem in Cannes veranstaltet wird. Zwei von ihnen wurden zu Gewinnern gekürt: Nagual Sounds, eine innovative Musik-Software, die jegliche Form von Daten in Töne überträgt sowie Starlize, eine Smartphone-App mit der sich individuelle Musik-Videos filmen lassen. Beide Start-ups kommen aus Berlin.

Die 30 Finalisten hatten ihre Ideen und Geschäftsmodelle vor einer internationalen Jury aus führenden Entscheidern der Entertainment-Industrie, Venture Capitalists, Unternehmern und Innovatoren aus der Welt der digitalen Medien.

Nagual Sounds hat in der Kategorie 1: „Music discovery, recommendation and creation“ gewonnen. Das Team um Matthias Strobel hat eine einzigartige Technologie entwickelt, die es erlaubt, jedwede Form von Daten in Töne umzuwandeln. So können die Körperbewegungen einer Person vor einer 3D-Kamera für den Daten-Input verwendet werden. Jede Bewegung wird in Musik übersetzt – in Echtzeit. Sie ermöglicht, dass komplette Rhythmen, Harmonien und Melodien live durch eine tanzende Person erzeugt werden. Die Software eignet sich zum Beispiel für therapeutische Anwendungen, als Kombination aus Bewegungs- und Musiktherapie. Menschen, die in ihren Bewegungen eingeschränkt sind, bekommen so eine neue Chance, musikalisch kreativ zu sein. Für diese Art der interaktiven Musik-Generation ist keine musikalische Ausbildung erforderlich.

Starlize hat in der Kategorie 2: „Marketing and social engagement“ gewonnen. Starlize bietet eine Smartphone-App, die es Fans ermöglicht, schnell und einfach ihre eigenen Musikvideos zu den Liedern ihrer Lieblingsstars zu filmen. Während die Musik im Hintergrund spielt, tanzen und singen die Nutzer der App zu dem Song vor der Kamera ihres Smartphones. Startlize kreiert automatisch hochwertige Musikvideos, indem es die Musik des Künstlers und die Videoaufnahmen des Nutzers kombiniert. Der automatische Prozess umfasst außerdem das Neu-Arrangement der Videoaufnahmen und die Zugabe von verschiedenen Filtern und Effekten. Das fertige Meisterwerk lässt sich dann über alle üblichen Social Networks teilen. In der App gibt es eine begrenzte Anzahl von kostenfreien Liedern – zusätzliche Songs können per In-App-Purchase erworben werden. Alle Videos werden auf Youtube eingestellt und über das Youtube-Partner-Programm monetarisiert.

Von sta

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