StartGeld 02.03.2014, 12:00 Uhr

KfW und EIF weiten Zusammenarbeit für Gründer aus

Die KfW Bankengruppe und der Europäische Investitionsfonds (EIF) setzen ihre erfolgreiche Kooperation im Bereich der Gründungsfinanzierung fort. Mit dem „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ gewährt die KfW den durchleitenden Banken eine 80%-ige Haftungsfreistellung bei Darlehen bis zu 100.000 Euro.

Für das Förderprodukt wird eine Garantie des Europäischen Investitionsfonds (EIF) genutzt, die das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) der Europäischen Union umsetzen. Dank einer deutlichen Erhöhung des bisherigen Garantierahmens des EIF können mehr als 6000 zusätzliche Existenzgründer mit einem aufgestockten Darlehensvolumen von insgesamt 300 Mio. Euro finanziert werden.

„Deutschland braucht mutige Menschen, die sich selbständig machen. Bei der Suche nach einer Finanzierung stoßen Gründer aber häufig auf Schwierigkeiten. Gründungsfinanzierung bedeutet für die Hausbanken ein hohes Risiko bei häufig kleinteiligem Geschäft. Mit dem „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ hat die KfW ein passgenaues Förderangebot, das den Hausbanken die Entscheidung zur Kreditvergabe erheblich erleichtert“, sagt Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. Laut KfW-Gründungsmonitor, der repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland, brauchen 93% der Gründer mit externem Finanzmittelbedarf 100.000 EUR oder weniger.

„Wir freuen uns auf die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der KfW. Dank der heute geschlossenen Vereinbarung unter dem Dach des CIP-Programms können KMU nunmehr seit Kooperationsbeginn von insgesamt bis zu 1,69 Mrd. EUR an Darlehen profitieren. Dies ist gerade in der aktuellen Wirtschaftslage wichtig, um Wachstum und Beschäftigung nachhaltig zu fördern“, erläutert Richard Pelly, Geschäftsführender Direktor des EIF. Der EIF unterstützt das ERP-Gründerkredit -StartGeld im Rahmen des CIP der Europäischen Union bereits seit Programmbeginn 2008. Seitdem haben über 37.000 Gründer von der Förderung im „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ profitiert, allein im vergangenen Jahr über 6200 Gründer, die durchschnittliche zugesagte Kredithöhe betrug in diesem Zeitraum rund 50.000 Euro.

Die KfW ist im Rahmen des EU-Programms der größte Garantienehmer und bietet ein Beispiel dafür, wie sich nationale und europäische Fördermittel sinnvoll ergänzen können, um das gemeinsame Ziel der verbesserten Gründungsfinanzierung zu erreichen.

„ERP-Gründerkredit – StartGeld“: Es wird klassisches Fremdkapital für Gründer und junge Unternehmen bis zu drei Jahren bereitgestellt. Auch Gründungen im Nebenerwerb können finanziert werden, wenn das mittelfristige Ziel der Haupterwerb ist. Der Finanzierungshöchstbetrag beträgt 100.000 Euro. Mit der beantragten Summe können Investitionen vollständig und Betriebsmittel in Höhe von bis zu 30.000 Euro finanziert werden. Die KfW übernimmt hierbei 80% der Kreditrisiken der Hausbank.

http://www.kfw.de/gruenden

http://ec.europa.eu/cip

Von sta

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