Gründerwettbewerb 10.04.2013, 13:34 Uhr

„Gründerpreis 2013“ u.a. für A+D Gitarrentechnologie

Die Gewinner des „Gründerpreises 2013“ stehen fest. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, und der Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe, Ulrich Schröder, würdigten die vier Preisträger in ihren jeweiligen Kategorien.

Foto: wiki

Bereits zum 14. Mal haben die Zeitschrift SUPERillu und die KfW den Preis an kreative und mutige Existenzgründer aus den neuen Bundesländern vergeben. Eine Jury wählte aus 408 Bewerbern vier innovative Unternehmen aus Berlin und Sachsen-Anhalt aus, die mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro prämiert wurden.

Der Preis in der Kategorie „Zukunftstechnologie“ geht an Timo Krüger und Dirk Mucha von der Fiagon GmbH, Henningsdorf bei Berlin. Sie entwickelten ein weltweit einzigartiges klinisches Navigationssystem, das Chirurgen eine millimetergenaue Orientierung bei Operationen ermöglicht. Das Navigationssystem wird hauptsächlich in der Neuro-, Kiefer- und Nasenchirurgie eingesetzt und ist auch für kleinere Kliniken erschwinglich. Mit dieser Erfindung machten sich die beiden Techniker 2009 selbstständig.

Die Gewinner in der Kategorie „Marktführer“ sind die Musiker Gerhard Anke und Michael Dubach von der A+D Gitarrentechnologie GmbH, Berlin. Sie konstruierten eine Maschine für Gitarren, die auf dem Griffbrett abgenutzte Bünde (Metallstäbchen) wieder glatt macht. Durch das so genannte plek-Verfahren erhielten u.a. die Gitarren von Angus Young (AC/DC, Foto), Eric Clapton, Paul McCartney und Bryan Adams wieder ihren perfekten Klang. Gitarrenbauer Gibson und 20 weitere Hersteller arbeiten mittlerweile mit dieser Technik.

In der Kategorie „Kreative“ geht der diesjährige Gründerpreis an den Spiele-Entwickler Patrick Rau aus Berlin. Der Kommunikationsdesigner entwickelt Kinderspiele für Computer und mobile Plattformen und gründete 2008 das Unternehmen Kunst-Stoff. Heute besteht sein Team aus zwölf Programmierern und Designern. Mit „The Great Jitters: Pudding Panic“ gelang ihnen 2011 der Durchbruch – das Spiel wurde Millionen Male runtergeladen und gewann bereits mehrere Auszeichnungen.

Als „Newcomer“ des Jahres wird Andrea Ammerich-Geier aus Wefensleben in Sachsen-Anhalt, ausgezeichnet. Die gelernte Damenschneiderin entwirft Schutzanzüge für Industrie-Roboter und machte sich 2011 mit dieser Idee selbstständig. Mit ihrem Unternehmen SafetyCover stellt sie heute maßgeschneiderte Schutzhüllen für große Industriebetriebe her. Damit lassen sich sowohl starre als auch bewegliche Objekte verkleiden und werden so länger geschützt. Zu ihren Kunden gehören u.a. große Automobilhersteller wie VW und Mitsubishi, aber auch Gießereien und Maschinenbauer.

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/News/News-Details_90176.html

Von Stefan Asche

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