Finanzierung im Mittelstand: Interview mit Cornel Wisskirchen (Deutsche Bank) 31.08.2012, 11:00 Uhr

“Die Kreditlinien werden nicht voll ausgenutzt.”

Der Mittelstand emanzipiert sich von den Banken. Immer mehr Firmen finanzieren Investitionen aus eigenen Mitteln oder gehen an den Kapitalmarkt. Wie reagieren die Banken? Fragen an Cornel Wisskirchen, Mitglied der Geschäftsleitung Firmenkunden Deutschland der Deutschen Bank.

VDI Nachrichten: Herr Wisskirchen, Sie haben Ihr Ohr am Mittelstand. Wie sieht die gegenwärtige wirtschaftliche Lage aus?

Wisskirchen: Die wirtschaftliche Situation des deutschen Mittelstands ist überwiegend gut, die Kapazitätsauslastung der Unternehmen weiterhin auf hohem Niveau. Weil die Unternehmen dabei sehr auf ihre Liquiditätssituation achten, bleibt gleichzeitig die Kreditnachfrage hinter den Erwartungen zurück. Dennoch beobachten viele Unternehmer mit Sorge Wolken am Konjunkturhorizont und die extreme Volatilität der Märkte. Besonders die Situation in den europäischen Peripherieländern wird angespannt verfolgt.

Das Kreditgeschäft verläuft hierzulande derzeit eher zurückhaltend – auch bei der Deutschen Bank?

Man muss genau unterscheiden zwischen den Kreditlinien, die Unternehmen eingeräumt werden, und deren tatsächlicher Ausnutzung. Unser Haus war – entgegen dem Trend – in der Lage, nicht nur die Linien, sondern auch die Ausnutzungen zu steigern. Damit konnten wir in einem aktuell insgesamt schrumpfenden Markt Marktanteile gewinnen. Dennoch sind auch bei uns die eingeräumten Kreditlinien bei Weitem nicht voll ausgenutzt. Unsere Unternehmenskunden könnten in Summe auf einen Schlag Milliardenbeträge abrufen, ohne dass sie einen neuen Kredit beantragen müssten.

Was reizt eine global und stark am anspruchsvollen Investmentbanking ausgerichtete Deutsche Bank überhaupt, das Kreditgeschäft mit dem Mittelstand zu suchen, und warum braucht ein Mittelständler die Deutsche Bank?

Ich sprach von den Marktanteilsgewinnen auch im mittelständischen Kreditgeschäft. Sie sind wichtig für uns, denn damit verbreitert sich die Basis unseres Geschäfts. Zum einen ist ein gut diversifiziertes und angemessen bepreistes mittelständisches Kreditportfolio für sich genommen ein attraktives Investment. Zum anderen stellt der Kredit unverändert eine wichtige Ankerfunktion in jeder breiter angelegten Kundenbeziehung dar. Unsere Globalität und Kapitalmarktstärke prädestiniert uns neben dem kommerziellen Basisgeschäft dabei auch für komplexe Transaktionen und spezielle Lösungen. Zu uns kommen Mittelständler, die sich z. B. erstmals mit dem Thema einer Konsortialfinanzierung beschäftigen, weil sie ihre Finanzierungsverhältnisse ordnen und mehr Sicherheit haben wollen. Zu uns kommen ferner Mittelständler, die für ihre Auslandsaktivitäten nach Finanzierungsoptionen suchen. Wie finanziert man z. B. die Tochter in China oder Indien. Dass Unternehmen hier in besonderer Weise von unseren Stärken profitieren, hat sich auch im Mittelstand herumgesprochen.

Können Sie da ein Beispiel anführen?

Ein ganz aktuelles Beispiel: Da ging es um eine größere Finanzierung in dreistelliger Millionenhöhe für einen mittelständischen Kunden in China. Wir waren in der Lage für ihn eine mehrjährige Festsatzfinanzierung lokal darzustellen. Das kannte man bis dato in dieser Form dort noch nicht. Solche Spezialitäten unterstützen unser Geschäft mit dem Mittelstand.

Profitiert die Deutsche Bank im Inland von der sich vollziehenden Neuordnung der deutschen Bankenlandschaft?

Mittelständische Kunden beobachten durchaus mit Sorge, was sich aktuell in der deutschen Bankenlandschaft vollzieht und was – mit Blick auf die Regulierungen – möglicherweise in Zukunft dort zu erwarten ist. Folglich sind, gerade auch im Kreditgeschäft, zuverlässige Bankpartner gefragt und davon profitieren wir in den letzten Jahren zusätzlich.

Gewinnt die Hausbank oder gewinnen einige wenige, aber zuverlässige Kernbanken für den Kunden wieder an Bedeutung?

Eindeutig ja. Den Wert eines stabilen Kernbankenkreises haben viele Unternehmen in der Krise erkannt. „Die“ alleinige Hausbank bleibt dabei aber bei größeren Unternehmen die Ausnahme.

Ist aufgrund dessen, dass Banken ihre Ausleihungen kappen müssen oder gar vom Markt verschwinden, eine Kreditklemme zu erwarten?

Das Finanzierungsangebot war vor und zu jeder Zeit während der Krise größer als die Kreditnachfrage. Zu keiner Zeit bestanden tatsächliche, volkswirtschaftliche Kreditengpässe. Auch Veränderungen bei einzelnen Instituten ändern an diesem Befund nichts.

Zum Mittelstand drängt, am Mittelstand hängt doch alles?

Der Mittelstand repräsentiert mehr als die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung, wächst schneller als die Gesamtwirtschaft und verdient Geld – dies zieht alle Investoren an. Wir sind froh, dass wir das Geschäft mit dem Mittelstand in den letzten Jahren sehr kontinuierlich und diszipliniert betrieben haben. Wir haben ein sauberes Kreditbuch und stehen auch von der Risikoseite her nicht unter Druck. Derzeit arbeiten 900 000 Mittelstandskunden mit uns – bei steigender Tendenz. Bei den 1000 deutschen Weltmarktführern oder den 500 größten Familienunternehmen reicht unsere Marktdurchdringung sogar fast an die 90 % heran. Auf diese Präsenz und noch viel mehr dieses Vertrauen sind wir stolz.

Wie definieren Sie Mittelstand?

Dazu zählen wir den kleineren Mittelständler mit einem Jahresumsatz von 2,5 Mio. €, aber auch das große Unternehmen mit mehreren Milliarden Euro Jahresumsatz. Wir rechnen alle bilanzierenden deutschen Unternehmen zum Mittelstand – mit Ausnahme der größten 100 multinationalen Konzerne. Für uns sind alle mittelständischen Firmenkunden mit einer anspruchsvollen, erfolgversprechenden und zukunftsorientierten Geschäftsphilosophie interessant, die Beratungsbedarf und anspruchsvollere Bedürfnisse haben. Dazu zählt die Kreditseite ebenso wie alles, was mit dem kommerziellen Transaktionsgeschäft zusammenhängt. Wo Auslands- und Kapitalmarktbezug gegeben sind, dort finden Sie die natürlichen Stärken der Deutschen Bank. Wir sind aber ebenso in der Lage, den täglichen Bedarf eines Unternehmens bestens zu bedienen.

Die Konjunktur scheint sich auch hierzulande eher zu verschlechtern. Die Investitionsneigung sollte das eher negativ tangieren. Doch nach Ihrer jüngsten Erhebung wollen 85 % der befragten Mittelständler noch in diesem Jahr weitere Investitionen tätigen. Das erstaunt?

Diese Zahlen haben uns auch überrascht. Allerdings hatten die Unternehmen seit 2008 ihre Investitionen stark zurückgefahren. Daher gibt es einen erheblichen Nachholeffekt. Zudem sehen starke und profitable Unternehmen – von denen es gerade im Mittelstand sehr viele gibt –, dass sich auch jetzt Chancen zur Expansion bieten, die vorsichtig genutzt werden, um die eigene Marktposition zu stärken. Investiert wird sowohl im Inland als auch in den asiatischen Märkten. Dies führt aber nicht zu einer starken Ausweitung der Kreditnachfrage.

Was verständlich ist, denn nur ca. 25 % der befragten Mittelständler beabsichtigen, Bankkredite in Anspruch zu nehmen. 74 % der Befragten wollen ihre Investitionen aus vorhandener Liquidität finanzieren. Was war der Grund dafür, die Innenfinanzierung derart zu stärken und welche Instrumente wurden genutzt?

Die Erfahrungen seit 2008 – aber auch der bereits angesprochene Wandel in der deutschen Bankenlandschaft – haben die Unternehmen mit Blick auf ihre Unabhängigkeit in Fragen der Finanzierung sensibilisiert. Eigene Liquidität ist Trumpf. Der wesentliche Hebel hierzu ist – neben dem Cash Management – ein gutes Working Capital Management: Es beginnt beim Bestandsmanagement und der Verbesserung der Produktionsprozesse, um das gebundene Kapital zu reduzieren. Auch das Forderungsmanagement und der Forderungsverkauf wurden verstärkt thematisiert.

Die Banken beklagen immer wieder mangelnde Kommunikationsbereitschaft vieler Kunden. Was sollte denn konkret besser kommuniziert werden?

Eine professionelle Finanzkommunikation wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. Dies ist nicht nur ein Thema in Richtung der Banken, sondern aller Kapitalgeber, zu denen immer die Gesellschafter, häufig auch die Mitarbeiter gehören. Die Kapitalgeber sollten zeitnah proaktiv, umfassend, transparent und konsistent über die aktuellen Entwicklungen des Unternehmens informiert werden. Wettbewerbsrelevante Informationen müssen natürlich sensibel behandelt werden, aber bis zu denen ist es ein weites Feld.

Gerade in schlechten Zeiten befürchten die Kunden von einer sehr offenen Kommunikation eher Nach- als Vorteile?

Gegenüber einem Finanzierungspartner sollte stets Transparenz gezeigt werden. Nur so lässt sich gegenseitiges Vertrauen aufbauen und erhalten. Dies sichert gerade in schwierigen Zeiten den Unternehmen den notwendigen Rückhalt.

… und wo hapert es beim Risikomanagement vor allem?

Ein gutes Risikomanagement schafft Transparenz über die Risiken, bewertet sie und ergreift dann zielgerichtete Maßnahmen. Es mangelt oft bereits an den ersten beiden Stufen. Unternehmen kennen ihre Risiken nicht vollständig, vernachlässigen etwa indirekte Währungsrisiken oder operative Risiken in ihrer Lieferkette. Dann wird eine integrierte Bewertung, die auch Wechselwirkungen berücksichtigt, natürlich schwierig – von zielgerichtetem Management ganz zu schweigen.

Das „Schreckgespenst Basel III“ schwebt wie ein Damoklesschwert über dem Mittelstand.

Basel III ist für den deutschen Mittelstand nur in Teilbereichen ein Thema. Die Reformen zielen auf mehr Eigenkapital bei den Banken ab, zudem Liquiditätssicherung und Fristenkongruenz in der Refinanzierung. Das mittelständische Kreditbuch ist dabei abgesehen von Garantien nicht wesentlich betroffen. Nachdem die Deutsche Bank bereits heute dieses Geschäft intern mit 10 % Eigenkapital bezogen auf die sogenannten Risk Weighted Assets unterlegt, und wir die Kosten einer fristenkongruenten Refinanzierung schon berücksichtigen, ergeben sich jenseits einer etwaigen Verteuerung der – weitgehend konstanten – Eigenkapitalkomponente bei uns kaum Änderungen. Anders sieht es aus im Handelsgeschäft oder bei Derivaten – dort steigen die Eigenkapitalanforderungen teilweise um das Dreifache. Davon werden auch Mittelständler betroffen. Bei lang laufenden Währungsswaps oder anderen Sicherungsgeschäften wird die Deutsche Bank mehr Eigenkapital als bisher vorhalten müssen. Diese werden damit bei uns auch für Mittelständler teurer.

Aber das muss nicht bei jeder Bank so sein?

Nein, einzelne Banken können insgesamt durch die Eigenkapitalanforderungen durchaus unter Druck geraten und gezwungen sein, ihre Kreditaktivitäten zurückzufahren und zu selektieren. Die Ankündigungen einiger Wettbewerber lassen darauf schließen. Aber nochmals, für den Kernbereich gewerbliche Mittelstandskredite in Deutschland wird Basel III nicht zu einem großen Bedrohungsszenario werden.

Größere Mittelständler meiden bereits zunehmend den Bankkredit und haben den Kapitalmarkt entdeckt. Erkennen Sie einen sich eher ausweitenden Trend?

Ja, denn gemessen an den angelsächsischen Ländern ist in Deutschland die Quote der Finanzierungen über den Kapitalmarkt bisher sehr gering. Aber der Gang zum Kapitalmarkt beschleunigt sich. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend auch dauerhaft sein wird.

Was kann der Kapitalmarkt besser als eine Bank?

Der Trend zum Kapitalmarkt wird dadurch begünstigt, dass das Intermediationsmodell des Bankensektors in Teilbereichen aktuell nicht funktioniert: Große, bekannte Unternehmen, die gut geratet sind, finden im Moment am Kapitalmarkt günstigere Refinanzierungskosten vor als ihre Bank selbst. Diese ist damit als Kreditgeber nicht kompetitiv, da sie ja zusätzlich noch die Kosten des Ausfallrisikos, des Eigenkapitals und der Infrastruktur in Rechnung stellen muss. Wir empfehlen Unternehmen ohnehin, ab einem bestimmten Finanzierungsvolumen ihre Finanzierungsquellen zu diversifizieren. Sie machen sich damit unabhängiger, erreichen eine breitere Risikostreuung, können die Laufzeiten der Finanzierungen verlängern und ihre Konditionen verbessern.

Was empfehlen Sie?

Üblicherweise erfolgt der Einstieg in Finanzierungsformen jenseits des Bankkredits über Schuldscheindarlehen, die ab etwa 20 Mio. € aufgelegt werden können und vor allem von Versicherungen und Pensionsfonds gekauft werden. In der Regel sind die Laufzeiten deutlich länger als die eines Bankkredits. Sie liegen bei bis zu zehn Jahren. Laufzeiten bis zu 15 Jahren kann man sich mithilfe internationaler Transaktionen über sogenannte US Private Placements sichern – in US-Dollar, z. T. aber auch in Euro. Die nächste Stufe wäre dann die Begebung einer Anleihe.

Sie begleiten große Mittelständler aber auch an den Aktienmarkt. Welche Hürden gilt es zu überwinden, um an der Börse erfolgreich gelistet zu sein?

In der Regel haben mittelständische Unternehmen, die einen Börsengang beabsichtigen bereits Erfahrungen mit dem Kapitalmarkt gesammelt, indem sie z. B. als Emittent einer Anleihe aufgetreten sind. Das Thema Börsennotierung kommt immer dann auf, wenn ein Unternehmen beispielsweise vor Wachstumsschüben steht, die es mangels ausreichendem Eigenkapital nicht realisieren könnte. Weitere Beweggründe sind Diversifizierungen im Vermögen der Eigentümer. Teilweise geht es aber zumindest auch darum, den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern. Steht der Entschluss zum Börsengang, ist es wichtig, dass das Unternehmen eine schlüssige Story vorweist. Dazu gehören eine nachweisbar starke Marktposition und ein Markt, der auch auf Dauer attraktiv zu sein verspricht. Wichtig sind zudem eine verlässliche Finanzkommunikation und ein Berichtswesen, das nachvollziehbar und transparent ist sowie Werttreiber zu identifizieren hilft. Letzteres ist – nach unserer Erfahrung – für viele mittelständische Unternehmer eine erhebliche Herausforderung.

Als neue Variante am Kapitalmarkt werden die neuen börslichen Anleihesegmente wie Bond-M in Stuttgart gehandelt. Was verbirgt sich dahinter?

Mit diesen Börsensegmenten sollte es mittelständischen Unternehmen erleichtert werden, in kleineren Losgrößen erste Schritte am Kapitalmarkt zu tun. Die Einstiegshürden wurden reduziert, indem die unternehmensseitig zu erfüllenden Anforderungen ebenso wie die zu emittierenden Mindestvolumina abgesenkt wurden. Und um Kosten zu sparen, ist es etwa beim Bond M nicht zwingend, dass eine Bank diese Emission begleitet. Es gibt sogenannte Sponsoren, die preisgünstiger tätig werden.

Das klingt doch verlockend für mittelständische Unternehmen?

Der Grundgedanke, für mittelständische Unternehmen effizientere Wege zu finden, ist richtig. Aber drei Fragen sind entscheidend: Kann erstens für das Unternehmen Finanzierungssicherheit gewährleistet werden? Reichen zweitens die emittierten Volumina aus, um auch einen liquiden Sekundärmarkt sicherzustellen? Und werden drittens die Anforderungen – etwa Informationspflichten und Rating –, die an die Unternehmen gestellt werden, ausreichen, um auch die Schutzinteressen der Investoren in hinreichendem Maße zu berücksichtigen? Immerhin hat es in diesen Segmenten bereits einige Problemfälle gegeben. Wir sind daher der Meinung, dass in Bereichen von 20 Mio. € bis 40 Mio. € in den meisten Fällen eine Schuldscheinemission das geeignetere Instrument ist – mit einem stabilen Investorenkreis, der auch nicht auf einen liquiden Sekundärhandel setzt.

Vor der Krise waren Mezzanine-Finanzierungen ein Renner. Sie sind aber heute eher in den Hintergrund getreten?

Das liegt nicht an der Nachfrage der Unternehmen, sondern eher am Angebot der Geldgeber. Für die Unternehmen hat mezzanines Kapital, zumal zu so unschlagbaren Konditionen wie 2004 bis 2007, nach wie vor viele Vorteile. Aber die Investoren haben sich – vor allem in den sogenannten Mezzanine-Programmen – die Finger verbrannt und sind aktuell sehr zurückhaltend. Aktuell sind nur individuelle Mezzanine-Strukturen über Fonds im Markt – unter anderem der Mittelstandsfonds für Deutschland, in dem die Deutsche Bank der Hauptinvestor ist und der von der Firma M Cap gemanagt wird.

Welches Kapitalmarktinstrument empfehlen Sie stattdessen?

Der Kapitalmarkt bietet eine Fülle von Finanzierungsoptionen. Welche davon im jeweiligen Einzelfall die richtige ist, das ist pauschal nicht zu sagen und sollte individuell gemeinsam mit der betreuenden Bank entschieden werden.

Ist es jetzt an der Zeit, sich in der Finanzierung längerfristig gut aufzustellen, auch wenn man das Geld aktuell nicht benötigt?

Im Moment bewegen sich die Zinsen historisch betrachtet auf sehr niedrigem Niveau, und Finanzierungsangebot ist vorhanden. Kurzfristig dürfte sich daran zwar kaum etwas ändern. Betrachtet unter dem Aspekt der Risikobegrenzung und der Finanzierungssicherheit, bin ich aber der Meinung, dass es keine schlechte Entscheidung ist, den längerfristigen Finanzierungsbedarf jetzt zu sichern. Die Aspekte Versorgungssicherheit und Preissicherheit kann man dabei separat gestalten. Man sollte jedoch keine „Refinanzierungswand“ mit zeitlich konzentrierten Risiken für Anschlussfinanzierung oder Preisanpassung kreieren, sondern Fälligkeiten mit einen langfristigen Horizont staffeln. Und das tun viele Unternehmen auch bereits.

Ein Beitrag von:

  • Dieter W. Heumann

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