Finanzierung 30.07.2014, 12:00 Uhr

BIO Deutschland fordert Steuervorteile für Wagnisfinanzierer

Den Invest-Zuschuss für Wagniskapital ausbauen, einen Bürgerinnovationsfonds einführen und steuerliche Rahmenbedingungen verbessern – dies sind die Kernforderungen des Branchenverbandes BIO Deutschland, um die Finanzierungslage der Biotech-Industrie zu verbessern. Das meldet Transkript, ein Nachrichtenmagazin für die Biotech-Branche.

In einem neuen Positionspapier hat die BIO Deutschland ihre Forderungen zusammengetragen. Ausgearbeitet wurde das Papier von der Arbeitsgruppe Finanzen und Steuern. Mit den neuen Ansätzen soll dem Problem der schwierigen Finanzierung für junge und innovative Wachstumsunternehmen in Deutschland begegnet werden. Die Analyse der Arbeitsgruppe untersuchte die Effekte einer Befreiung von der Abgeltungssteuer, des Invest-Zuschusses für Wagniskapital, einer Einführung eines Deutschen Innovationsfonds (DIF) sowie eine Einführung von Steuergutschriften in verschiedenen Ausgestaltungen (sog. Tax Credits) auf Investoren- und Unternehmensebene unter Beachtung der Belastung für den Staat. „Wir brauchen dringend Veränderungen im gesamten Ökosystem für Innovationsfinanzierung, um mehr Eigenkapital zu mobilisieren. Aus unserer Sicht ist eine Kombination aus einer Ausweitung des Invest-Programms, der Einführung eines deutschen Innovationsfonds und Steuergutschriften für Unternehmen zielführend und realisierbar“, fasst Oliver Schacht, einer der Leiter der AG Finanzen und Steuern die Empfehlungen zusammen.

Den Kapitalkreislauf in den Hochtechnologie-Industrien wieder in Schwung bringen, darauf zielen auch Vorschläge wie das Modell „1% für die Zukunft“. Eine Gruppe von Biotech-Unternehmern um Holger Zinke (Brain AG), Claus Kremoser (Phenex Pharmaceuticals AG) und Ingmar Hoerr (Curevac GmbH) hatte diesen Vorschlag im Frühjahr dieses Jahres öffentlich gemacht. Ziel sei es, 1% jedes privaten Vermögens oder 1% aller Lebensversicherungs-Anlagen in eine spezielle Klasse von Hightech-Highrisk-Unternehmen zu lenken, und die Erträge aus diesen Investitionen für zehn Jahre steuerfrei zu stellen. Rund 5 Mrd. Euro könnten so mobilisiert werden, unter anderem für die Biotechnologie, haben die Unternehmer abgeschätzt. Details des Plans können dem angehängten Dokument entnommen werden:

http://www.biodeutschland.org/tl_files/content/dokumente/biothek/2014/EYBiotechReport_D_2014.pdf

Von sta

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