Arbeitsplatzwahl 21.09.2012, 11:52 Uhr

Ingenieure in der Automobilindustrie

Drei Viertel der Wertschöpfung eines Automobils entstehen bei Zulieferern und Dienstleistern. Das spricht für Innovationen außerhalb der großen Herstellerfirmen. Dennoch würden Ingenieur-Absolventen am liebsten bei den Herstellern arbeiten. Doch von denen gibt es gerade mal eine Handvoll, Zulieferer und Dienstleister sind tausendfach vorhanden. Wer passt am besten wohin? Zwei Personaler werben für ihre Unternehmensform.

Ingenieur-Absolventen würden am liebsten bei den Herstellern arbeiten.

Ingenieur-Absolventen würden am liebsten bei den Herstellern arbeiten.

Foto:  Hella KGaA Hueck & Co.

Was einen Automotive-Dienstleister attraktiv macht/Nicolai Stickel, Personalleiter Star Cooperation GmbH:

Die Star Cooperation Gruppe mit Hauptsitz in Böblingen bietet Beratungs- und operative Service-Dienstleistungen, vor allem in den Bereichen Automobil und Medien an. Wir beschäftigen momentan rund 600 Mitarbeiter, davon sind etwa ein Drittel Ingenieure. Für 2012 planen wir, noch rund 70 weitere Ingenieure einzustellen.

Dies ist ein erster pragmatischer Grund, warum die Arbeitgeberattraktivität von Automotive-Dienstleistern steigt: In den vergangenen Jahren sind hier viele Arbeitsplätze entstanden. Obwohl Automobilhersteller bei Absolventen weiterhin ganz oben auf der Wunschliste stehen, haben diese in den vergangenen Jahren doch eher verhalten eingestellt.

Ingenieure können bei Zulieferern in kurzer Zeit viel Lernen

Aber es gibt auch eine Reihe weiterer Gründe, warum sich Absolventen für uns entscheiden. Viele wissen, dass sie grundsätzlich in die Automobilindustrie möchten. Oftmals fehlt ihnen jedoch die Orientierung innerhalb der Branche oder eines Konzerns. Bei uns erhalten sie quasi eine Entscheidungsgrundlage für ihren weiteren Karriereweg oder ihre Spezialisierung. In vergleichsweise kurzer Zeit durchlaufen unsere Mitarbeiter unterschiedliche Themen, Bereiche oder auch Unternehmen.

Da die meisten Automotive-Dienstleister so wie die Star Cooperation Gruppe Mittelständler sind, haben die Mitarbeiter zudem einen direkten Vergleich verschiedener Unternehmensformen. Sie arbeiten auf Projekten bei den Großen, doch sind bei einem mittelständischen Unternehmen eingestellt.

Apropos Mittelstand, dieser wird auch von vielen Bewerbern grundsätzlich bevorzugt. Die Hierarchien sind flacher, so entstehen teilweise schneller Karrieren. Das Arbeitsumfeld ist familiärer, vieles läuft unbürokratischer und flexibler ab. Bei Star beispielsweise haben wir unsere ganz eigene Unternehmenskultur, die auf unserem Star Spirit beruht. Dahinter verbergen sich eine Reihe von täglich gelebten Werten wie Verantwortung oder Dynamik. Zudem fördern wir den fachübergreifenden, kreativen Austausch in unseren zahlreichen Center of Competences. So besteht bei uns ein etwas anderes und vielfältiges Arbeitsklima, das sich von den Konzernen unterscheidet. Zudem investieren wir außerordentlich viel in Weiterbildung.

Ingenieur beim Automobilhersteller – ein Traumberuf/Martin Rosik, Personalleiter Marke Volkswagen weltweit:

Volkswagen gehört für Ingenieurinnen und Ingenieure zu den attraktivsten Arbeitgebern Deutschlands, aktuell belegt das einmal mehr die Trendence-Rangliste zur Arbeitgeberattraktivität. So viele Ingenieure können nicht irren. Für die meisten sind Automobilhersteller wie Volkswagen erste Wahl, wenn es um ihre berufliche Zukunft geht. Warum?

Zunächst sind das unsere Produkte: Hightech-Automobile, die jährlich weltweit Millionen von Kunden begeistern. Wer bei Volkswagen an der Entwicklung eines neuen Modells mitgearbeitet hat, kann zu Recht stolz sein auf das Ergebnis dieser Teamarbeit.

So sorgt das Top-Image unserer Autos und unserer Konzernmarken auch für eine besonders starke Identifikation, was wiederum die Freude an der eigenen Arbeit und Leistung steigert.

Für Ingenieure gilt Volkswagen als einer der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland

Dauerhafter Erfolg jedoch stellt sich nicht von selbst ein. Er gründet auf Top-Qualifikation, Top-Leistung und Top-Arbeitsbedingungen. Alles das finden Ingenieurinnen und Ingenieure bei einem Arbeitgeber wie Volkswagen. Greift alles ineinander, setzt dies einen Erfolgskreislauf in Gang, von dem Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen profitieren.

Wichtige Voraussetzung dafür sind erstklassige Entwicklungsmöglichkeiten. Einsteiger beispielsweise gewinnen in unserem zweijährigen Traineeprogramm StartUp Direct Einblicke in Produkte, Marken, Standorte, Projekte und Prozesse, in Entwicklung, Produktmanagement, Vertrieb und ebenso die Produktion.

Zudem lernen sie im international ausgerichteten Programm StartUp Cross für hoch qualifizierte Nachwuchskräfte weitere Konzernstandorte kennen – beste Voraussetzung für eine internationale Karriere im Konzern.

Sollten sie promovieren wollen, unterstützen wir unsere Ingenieurinnen und Ingenieure auch hierbei. Sie arbeiten in den Fachabteilungen an ihrem Promotionsthema, entwickeln ihre Kompetenzen und steigern durch neueste Forschungsergebnisse die Innovationskraft des Unternehmens.

Bei Volkswagen finden Ingenieure nahezu unbegrenzte Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten

Auch im späteren Berufsleben stehen Ingenieurinnen und Ingenieuren in einem Automobilkonzern mit zwölf Marken und weltweit rund hundert Werken nahezu unbegrenzte Möglichkeiten offen.

Doch so wichtig persönliche Entwicklungschancen sind: Zu den unverzichtbaren Erfolgsfaktoren zählen nach unserer Überzeugung ebenso leistungsgerechtes Entgelt, sichere Beschäftigung, gute Führung und Zusammenarbeit, um einen Spitzenplatz als Arbeitgeber und in der Autoindustrie zu erobern und zu halten. Tausende von Ingenieuren, die wir jedes Jahr weltweit einstellen, scheinen diese Ansicht zu teilen.

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