Hardware 07.04.2000, 17:24 Uhr

Spitzen-Notebooks konkurrieren mit PCs

Die neueste Generation von Intels Mobile-Pentium-III-Prozessoren macht Highend-Notebooks zum vollwertigen Ersatz für den klassischen Desktop-PC.

Bislang bestimmten Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung die Leistungsfähigkeit des Notebooks: Wenn das Notebook die Energie aus dem Akku bezieht, arbeiteten die für den mobilen Einsatz entwickelten Prozessoren mit einer geringeren Spannung als die CPUs der Desktop-PCs. Die Zeiten sind vorbei. Mit der neuen Speedstep-Technologie, die Intel im Januar präsentiert hat, können sich Notebooks dem Energielieferanten – Akku oder Steckdose – anpassen. Mit der neuen Prozessoren-Generation trägt Intel der Tatsache Rechnung, dass das Notebook immer öfter als Desktop-PC-Ersatz dient. Die Nutzer wünschen meist drei Dinge: ein großes, gutes Display, eine hohe Auflösung, eine gute Tastatur und möglichst viele Erweiterungsmöglichkeiten.
Konsequenterweise stellen drei der fünf getesteten Notebooks (Dell, Gericom, Xeron) einen klassischen Desktop-PC-Ersatz dar und verfügen etwa über ein TFT-Display mit einer Diagonalen von 15,1 Zoll oder sogar 15,4 Zoll, wie der Testsieger Dell Inspiron. Das Omnibook 4150 von Hewlett-Packard mit einem 14,1-Zoll-TFT ist aufgrund der Bauweise am ehesten für den mobil orientierten Anwender geeignet. Dennoch kommt es als Desktop-PC-Ersatz in Betracht.
Das Sony Vaio X18 ist fast schon als „Zielgruppen-Gerät“ für den multimedia- und film-begeisterten Anwender zu empfehlen. Der klassische Desktop-PC-Ersatz sieht anders aus als das mit einem 13,3-Zoll-TFT-Display ausgestattete Vaio X18.
Mit einer Auflösung von bis zu 1280 x 1024 Bildpunkten sammelt der Dell Inspiron Pluspunkte. Die vier anderen Testkandidaten meistern „nur“ den üblichen XGA-Standard, also 1024 x 768 Bildpunkte.
Bei den Tastaturen gibt es nur Positives zu berichten. Alle sind für längeres Schreiben sehr gut geeignet, obwohl generell ein separater Zehnerblock fehlt. Eine pfiffige Lösung bietet Sony mit dem „Intercooler Flap“. Beim Öffnen des Notebooks springt er ein wenig auf. Dadurch neigt sich die Tastatur. So wird der Prozessor ausreichend gekühlt und das Keyboard hat eine ergonomische Schreibposition.
Für einen dem PC vergleichbaren Schnittstellen-Komfort sorgen entweder der Universal Serial Bus (USB) oder Dockingstationen. Sehr konsequent ist Sony vorgegangen. Es sind nur wenige Buchsen vorhanden. Dafür liefert Sony eine Dockingstation mit allen wichtigen Anschlüssen inklusive Audio und Video mit. Die anderen Geräte können, das Xeron ausgenommen, ebenfalls durch eine Dockingstation ergänzt werden, doch kostet dies extra.
Schnell und unkompliziert geht es auch mit einer serienmäßigen Netzwerk-Verbindung. Im Test trug dem nur das Xeron Rechnung und integriert ein LAN-Modul. Somit reicht das Anstöpseln der RJ-Verbindung an der Rückseite, um das Notebook im Büro ins Netzwerk zu integrieren – eine einmalige Konfiguration vorausgesetzt.
Immer mehr Peripheriegeräte verfügen über einen USB-Anschluss. Das bedeutet für den Notebook-Käufer: Hat das Geräte nur einen USB-Port, braucht er fast zwangsläufig einen USB-Hub. Nur das Xeron-Gerät stellt zwei USB-Ports zur Verfügung. Den zukunftsträchtigeren, weil deutlich schnelleren Port stellt der Firewire-Standard dar. Mit ihm wartet nur Sony beim Vaio X18 auf.
Eine feine Sache ist auch der Schutz der Anschlüsse vor Staub und Dreck, besonders dann, wenn das Gerät oft mobil eingesetzt wird. Nur der Sonic Pro von Xeron hat sie serienmäßig.
Selten liegen fünf Geräte so eng beieinander, was die objektive Beurteilung angeht. Die Ausstattung, das große Display und die beste Systemleistung machen das Dell Inspiron zum Testsieger, während das Gericom-Notebook hinsichtlich des Preis-/Leistungsverhältnisses zu favorisieren ist. OLAF WINKLER
Mobil in allen Lebenslagen: Die neuesten Topmodelle der Notebook-Hersteller mit Intels Speedstep-Prozessoren passen sich der Energie-Quelle an – ob Akku oder Steckdose.

Von Olaf Winkler
Von Olaf Winkler

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