Displays 25.10.2002, 18:22 Uhr

Schonzeit für die müden Augen

Es sind nicht nur die allgemein bekannten Grundsätze, die bei der Bildschirmarbeit zu beachten sind. Wer hätte gedacht, dass auch Rauchen vor dem Monitor den Augen schaden kann.

Bildschirmarbeit belastet die Augen, egal wie gut der Monitor ist. Daran kann auch die beste ergonomische Gestaltung nichts ändern. Trotzdem müssen Büromenschen abends ihren Schreibtisch nicht mit roten, juckenden oder brennenden Augen verlassen. Wer ein paar Grundregeln beherzigt, kann dazu beitragen, seine Augen zu schonen.
Die Vorschriften der Bildschirmrichtlinie sehen einen Mindestabstand von 60 cm vor. „Idealerweise sind es 80 cm“, sagt Dietmar Gude vom Institut für Arbeitsphysiologie, Dortmund. Das kann in manchen Büros zu Problemen führen, denn Monitore, die über 19 Zoll und mehr verfügen, brauchen auch größere Schreibtische, um die nötige Distanz zu halten. In Großraumbüros können die herkömmlichen Röhrengeräte der so genannten CRT-Technologie sogar eine Unfallgefahr darstellen, wenn die Röhren hinten weit über den Schreibtisch ragen, weiß Gude. Außerdem empfehlen sich für die Riesen-Monitore geteilte Schreibtische, deren hintere Hälfte nach unten abgesenkt werden kann. Damit können die Nutzer in einem schrägen Winkel von oben auf den Bildschirm schauen – wie von der Richtlinie vorgeschrieben.
Armin Windel von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz in Dortmund hält überdies dreh- und neigbare Monitore für hilfreich, da sie sich ganz an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer anpassen. Anstrengende Körperhaltungen, Reflexionen oder Spiegelungen lassen sich damit ebenfalls vermeiden. Es versteht sich von selbst, dass Nutzer auch auf die richtige Schriftgröße achten sollten. Bei einem Abstand von 60 cm sollten es mindestens 3,5 mm sein, bei 70 cm bereits 4,1 mm.
Immer mehr Hersteller bieten so genannte Flachbildschirme an, die eine Menge Vorteile gegenüber der Röhren-Technik haben und die Augen schonen. Flachbildschirme sind flimmerfrei, haben stabile Bilder mit hoher Zeichenschärfe und guten Kontrasten sowie geringe Reflexionen. Sie sind Platz sparend und vor allem strahlungsfrei. Es bilden sich keine elektromagnetischen Felder, in denen sich Staub ansammelt. Staub ist der größte Feind einer guten Sicht, da er sich auf dem Monitor ablagert und mit der Zeit einen Film bildet. Fachleute raten daher vom Rauchen bei der Bildschirmarbeit ab, denn die feinen Staubpartikel des Rauchs tragen zum Schmutzfilm nur noch mehr bei.
Bildschirmarbeit, das betonen Gude und Windel, muss von regelmäßigen Pausen begleitet werden. Sie sollen dem Körper Bewegung verschaffen und die Augen vom langen Sehen auf kurze Distanz entlasten. Hilfreich ist es, nicht nur in den Pausen den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und ihn auf andere Entfernungen zu fokussieren. Dabei erholt sich der Augenmuskel.
Wem das nicht reicht, dem kann Bruno Klumpps Broschüre weiterhelfen. Der Diplom-Informatiker hält nicht nur Tipps für eine gute Ernährung parat, sondern nennt auch Übungen, die die Sehkraft stärken. Etwa eine Massage, die nicht nur für Brillenträger geeignet ist. HELENE CONRADY

 

  • Helene Conrady

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