Für Windows, Android und iOS 02.06.2014, 10:21 Uhr

Microsoft soll eine eigene Smartwatch für alle Mobilplattformen entwickeln

Microsoft soll aktuell an einer eigenen Smartwatch arbeiten, die sich nicht nur mit Windows Phone, sondern auch mit Smartphones unter den konkurrierenden Mobilbetriebssystemen Android- und iOS synchronisieren kann. Die intelligente Armbanduhr soll eine Reihe von Sensoren besitzen, die beispielsweise kontinuierlich den Puls messen können.

Vorstellung der Samsung-Smartwacht im September 2013 durch Samsung-CEO JK Shin im Tempodrom in Berlin: Jetzt will auch Windows in das Geschäft einsteigen. Angeblich soll die Uhr auch mit den Betriebssystemen von Apple und Samsung kompatibel sein.

Vorstellung der Samsung-Smartwacht im September 2013 durch Samsung-CEO JK Shin im Tempodrom in Berlin: Jetzt will auch Windows in das Geschäft einsteigen. Angeblich soll die Uhr auch mit den Betriebssystemen von Apple und Samsung kompatibel sein.

Foto: dpa

Microsoft plant als einer der letzten Großkonzerne seinen Einstieg in den Wachstumsmarkt der Wearables und entwickelt jetzt eine eigene Smartwatch. Das berichtet das Magazin Forbes unter Berufung auf Insider und will erfahren haben, dass das Gerät über jede Menge Sensoren verfügt, mit denen beispielsweise konstant der Puls gemessen werden kann.

Windows-Smartwatch versteht auch Apple und Google

Der Clou an dieser intelligenten Uhr ist aber, dass sie sich nicht nur mit hauseigenen Smartphones unter Windows Phone, sondern auch mit Geräten unter der Konkurrenz unter iOS und Android verbinden kann.

Diese Kompatibilität mit allen wichtigen Mobilbetriebssystemen ist ein Novum, denn die meisten aktuellen Wearables arbeiten nur mit Smartphones des selben Herstellers zusammen, einige davon sogar nur mit wenigen Modellen. Die Vermutung liegt nahe, dass es dabei nicht wirklich um Umsatz mit den Uhren gehen soll, sondern dass mit den Uhren Smartphones verkauft werden sollen. Hier verfolgt Microsoft eine deutlich andere Strategie:

Windows will eigenständiges Produkt entwickeln

Microsoft hat offenbar erkannt, dass jede Form von Abschottung bei einem solchen Produkt letztlich den eigenen Markt reduziert. Das gilt zumindest, wenn man eine Smartwatch nicht als Accessoir zu einem bestimmten Handy oder Betriebssystem, sondern als eigenständiges Produkt mit Chancen auf dem gesamten Markt sieht.

Dazu muss eine solche Smartwatch aber mehr können als nur piepen, wenn auf dem verbundenen Smartphone eine SMS angekommen ist. Mit Geräten wie beispielsweise der Bluetooth-Schnalle Modillian, die noch nicht mal ein Display, sondern nur einen kleinen Vibrationsmotor hat, ist auch über alle Betriebssysteme hinweg wohl kein Riesenabsatz zu erwarten.

Die Wettbewerber von Google bis Samsung scheinen ihre Smartwatches ja eher als Produkt zu sehen, das hilft, eigene Smartphones zu verkaufen, mit denen diese Uhren ausschließlich zusammenarbeiten können.

Der Markt wird letztendlich entscheiden, ob das offene Konzept von Microsoft mehr Erfolg bringt, als die „Geschlossene Gesellschaft“ der Wettbewerber – auch wenn es nicht einfach ist, eine solche Mischkalkulationen anhand der Geschäftszahlen zu bewerten.

Erste Details zur Microsoft-Uhr: Ähnlichkeit mit Samsungs Gear Fit

Microsofts Smartwatch soll angeblich Samsungs Gear Fit ähneln, wobei sich aber der Farbbildschirm mit Touchscreen an der Innenseite des Handgelenks befinden soll. Dadurch soll es angeblich einfacher und gleichzeitig auch privater werden, Nachrichten von der Uhr abzulesen. An der Akkulaufzeit festgemacht könnte das gut passen. Obwohl die Uhr unter anderem kontinuierlich die Herzfrequenz misst, soll der Akku trotzdem rund zwei Tage durchhalten.

Wann Microsofts Smartwatch auf den Markt kommen wird, ist noch nicht bekannt. Das Wirtschaftsmagazin Forbes rechnet mit dem Verkaufsstart ab diesem Sommer. Man vermutet aber auch, dass Microsoft Apple mit seiner lange erwarteten iWatch den Vortritt lässt, um auf dies Konkurrenzprodukt noch vor der eigenen Markteinführung reagieren zu können. Der Konzern selbst äußerte sich bisher nicht zu den Plänen.

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