Marktanalyse IDTechEx 16.01.2014, 15:30 Uhr

Hardware ist der Schlüssel für den Erfolg künftiger Smartphones

„Hardware ist die neue Software.” Das gilt heute zunehmend auch für Mobiltelefone, wo Unternehmen wie Google und Microsoft eine Vielzahl neuer und immer ausgefallenerer  Funktionen in die Hardware der Geräte packen. 

Laut Marktanalyse werden mehr als die Hälfte der Funktionen für Smartphones, die heute auf der Wunschliste der Anwender stehen, in den kommenden Jahren nur dann zu zu realisieren sein, wenn eine radikal neue Hardware nicht nur technisch machbar sondern auch preislich erschwinglich ist.

Laut Marktanalyse werden mehr als die Hälfte der Funktionen für Smartphones, die heute auf der Wunschliste der Anwender stehen, in den kommenden Jahren nur dann zu zu realisieren sein, wenn eine radikal neue Hardware nicht nur technisch machbar sondern auch preislich erschwinglich ist.

Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Mehr als die Hälfte der Funktionen für Smartphones, die heute auf der Wunschliste der Anwender stehen, werden in den nächsten zehn Jahren nur dann zu verwirklichen sein, wenn eine radikal neue Hardware nicht nur technisch machbar sondern vor allem auch preislich erschwinglich ist. Davon geht das Marktanalyse-Unternehmen IDTechEx aus Cambridge in seinem jüngsten Bericht zur Zukunft der Mobiltelefon-Technologie im Zeitraum von 2014 bis 2024 aus.

Near Field Communication (NFC) bringt Vorteile 

Die Smartphones der Zukunft werden immer leistungsstärker. Experten erwarten, dass Mobiltelefone und der menschliche Körper in Zukunft immer mehr zusammenrücken werden, da die Anwendungen immer realistischer und intensiver werden.

Mobiltelefone unterstützen inzwischen die NFC-Technologie, die das mobile Zahlen, den schnellen Zugang zu Netzwerken und auch einen schnelleren Transfer von Daten ermöglicht. Gleichzeitig wird NFC zunehmend Teil der Sensorfusion, in der Sensoren in Mobiltelefonen für eine bestimmte Funktion in Kombination mit anderen Sensoren benutzt werden können.

Großes Potential der Sensorfusion

Die Sensorfusion ahmt nach, wie primitive Sensoren im menschlichen Körper kombiniert zu ausgesprochen hochwertigen Funktionen führen können. Laut Research Report wird die standortbezogene Sensorfusion in Zukunft zu einem Standardmerkmal der Mobiltelefone avancieren und Wifi übertreffen. Die Prognose lautet, dass bis 2017 eine Milliarde Smartphones über diese Technik verfügen.

Hoch komplexe Algorithmen zur Optimierung der Sensoren

Grundsätzlich kombiniert Sensorfusion algorithmisch die Ergebnisse einzelner oder mehrerer dynamischer Lokalisierungssysteme und erstellt somit eine lückenlose und präzise Zustandsschätzung. Sensortechnologien wie Laufzeit-, Feldstärke und Winkelmessung besitzen prinzipiell komplementäre Eigenschaften in Bezug auf Reichweite, Präzision oder Abtastgeschwindigkeit. Durch Sensorfusion können die Stärken der Technologien vereint und die jeweiligen Schwächen neutralisiert werden.

So wird in Mobiltelefonen das NFC-Lesegerät mit einem Beschleunigungsgeber kombiniert, um die Art des Streichens oder der Berührung über den NFC-Tag zu überwachen – mit dem Ziel eine intelligentere Human Interface zu ermöglichen. In Zukunft werden Aktoren und Sender wie 3D-gedruckte Lautsprecher hinzugefügt werden. 

Sensorfusion zur Positionierung 

GPS-Empfänger sind inzwischen in jedem Smartphone eingebaut und helfen dem Nutzer, sich zu orientieren und zu navigieren. Der große Nachteil ist aber, dass das Navigieren nur im Freien funktioniert. Wie groß das Potential der Sensorfusion ist, zeigt sich derzeit vor allem auch im Rennen der Anbieter bei der Integration der IPS-Technik (Indoor Positioning System) in Mobiltelefone. Da wir rund 85 Prozent der Zeit in Gebäuden entfernt von Navigationssatelliten verbringen gewinnt diese Technik stark an Signifikanz. Künftig soll IPS das ändern und den Nutzer zielsicher durch Gebäude leiten können.

Trotz der zunehmenden Bedeutung der Hardware im Smartphone-Bereich, gelten App-Entwickler ebenfalls als unerlässlich für die Zukunft der Smartphones. Erwartet wird, dass sie sich künftig zunehmend auf Mobiltelefone mit Sensoren und „two-way radio interface“ wie NFC konzentrieren werden. 

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